Archiv für Juni 2009

Trend zur Sommerfrisur

Dienstag, 30. Juni 2009

In der heissen Jahreszeit  ist der Berner Sennenhund durch seine füllige  Haarpracht hitzeempfindlicher als die Hunde der verwandten Schweizer Kurzhaarrassen. Dieser nette Berner Rüde von der Puszta Pannonia kommt gerade vom Hundesalon und zeigt sich dem Fotografen.  CIMG2406CIMG2410_2

Dortmunder Appell

Montag, 29. Juni 2009

Hallo Frau Stadlbauer,

der Kritik zur Hundezucht kann ich nur zustimmen. Es sind natürlich keineswegs nur Doggen betroffen, sondern leider sehr viele Rassen. Die immer kürzer werdende Lebenserwartung bei den Berner Sennenhunden ist ein Thema, über das ich kürzlich noch mit einer befreundeten Tierärztin gesprochen habe. Auch neigen die Berner Sennen immer stärker zur Arthrose. Es ist leider keine Seltenheit, dass Berner Sennen schon im ersten Lebensjahr so starke Beschwerden haben, dass sie kaum noch laufen können. Die Liste der Rassen und ihrer zuchtbedingten Gesundheitsprobleme ließe sich leider noch lange fortsetzen.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass der Gesundheit in der Zucht – bei allen Rassen – oberste Priorität eingeräumt wird. Doch leider ist allzu oft genau das Gegenteil der Fall. Da werden Tiere gnadenlos verstümmelt, weil den Zuchtverbänden irgendein „Modetrend“ einfällt, auf den dann hingezüchtet wird. Mein Großvater war Schäfer und hat Schäferhunde gezüchtet und zum Hüten ausgebildet. Er würde sich noch heute – 30 Jahre nach seinem Tod – im Grabe umdrehen, wenn er sehen könnte, wie man diese wunderbare Rasse verstümmelt hat. Seine Hunde mussten in den Schafherden hart arbeiten und wurden in Kriegszeiten ganz sicher nicht optimal ernährt. Dennoch erreichten seine Hunde bei bester Gesundheit ein Durchschnittsalter, dass mehr als doppelt so hoch war, wie das des heutigen Schäferhundes – oder besser gesagt dem, was heute noch davon übrig geblieben ist. Die Schäferhunde von heute können mit ihrer abfallenden Kruppe kaum noch laufen, geschweige denn könnten sie mit der verkrüppelten Hinterhand eine Schafherde hüten. Sie sind oft aggressiv, weil sie ständig Schmerzen haben. Von ihrer immer geringer werdenden Lebenserwartung ganz zu schweigen.

Es wird allerhöchste Zeit den Zuchtverbänden klarzumachen, dass endlich wieder der Gesundheit aller Rassen oberste Priorität eingeräumt werden muss. Mit der Initiative Petwatch stehe ich in engerer Verbindung. Daher weiß ich, dass in Kürze groß angelegte Unterschriftensammlungen geplant sind, um mehr Druck auf die Zuchtverbände ausüben zu können. Wir können nur hoffen, dass dies dann endlich zum Umdenken führt. Den Link zu Ihren kritischen Worten werde ich gerne auch bei Twitter posten, denn man kann gar nicht oft genug auf das Problem hinweisen. Ich finde es sehr gut, dass Sie als Züchter sich kritisch damit auseinandersetzen und bei der Zucht Wert auf die Gesundheit der Tiere legen und ich hoffe sehr, dass Sie mit dieser Einstellung nicht mehr lange eine Ausnahme sind.

Viele Grüße
Lydia A.

Danke Frau L. A.
Sind Sie für eine Wende in der Hundezucht – unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift
Dortmunder Appell: Für eine Wende in der Hundezucht, für das Wohl und die Gesundheit unserer Hunde
http://alexdogblog.blogspot.com

Zur Lage der Zucht

Samstag, 20. Juni 2009

Im sehr lesenswerten Blog petwatch.blogspot.com gibt es einen recht interessanten Beitrag Zur Lage der Doggen. Hier werden auch Gedanken aufgegriffen die uns als Züchter auch schon länger Beschäftigen. Auch wenn die Situation nicht 1:1 übertragbar auf die Zuchtsituation der Sennenhunde ist, so lohnt sich trozdem ein Blick auf diesen kritischen Artikel.

Diesen Gedanken möchte ich noch etwas hinzufügen: Wenn Vereine und Verbände den Weg der balancierte Zucht konsequent forcieren wollen, braucht es auch ein Verreinswesen in dem sich die Mitglieder nicht nur mit sich selber beschäftigen. Wissenschaftlich Erkentnisse statt Eigendünkel können sich nur dort durchsetzen wo Entscheidungsprozesse demokratisch und transparent verlaufen. Wir suchen Züchter die mit uns gemeinsam folgende Ziele in der Hundezucht haben.

  • keine Übertreibungen in Extreme. Kein Merkmal (Gesundheit/Krankheit) wird über- oder unterbewertet .
  • Internationale Zusammenarbeit und Anerkennung
  • Genaustausch
  • Zucht unter Einbeziehung externer Experten

Beispiel Mopsnase

Landläufig sehr bekannt ist das Beispiel von der verkümmerten Mopsnase (die größe der Nasenlöcher und die länge des Gaumensegels wird da oft in einem Wort erwähnt). Hier hat sich in den Letzten Jahren viel Bewegt. Die Übertreibung ins extrem hat bei dieser Rasse  nachgelassen. Viele  Züchter haben diesbezüglich ihre Beiträge geleistet. Auch wenn es heute unterscheidliche Meinungen über die Nasenlänge gibt, es besteht trozdem ein gegenseitiges Verständnis und eine Anerkennung. Die  Auswahl an Mopsausprägungen hat sich erhöht und es war, so weit wir das mitbekommen haben, nicht zum Schaden der Mops-Züchter.

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Mops von der Gänsewiesen

Sennenhund

Beim Sennenhund ist die immer kürzer werdende Lebenserwartung auffallend. Es gibt verschiedenste Ursachen. Beim Berner  häufig auftretende Krebsarten, beim Grossen Schweizer Epi, bei Entlebuchern Herzfehler, Ureteren Fehlbildungen, Augenerkrankungen und der als so gesund geltende  Appenzeller bleibt auch nicht von Erbfehlern verschont. Mit dem Aufzählen von Krankheiten beim Sennenhund möchte ich nicht den Eindruck erwecken, es gibt nur mehr kranke Hunde. Aber jeder erbkranke  Hund ist einer zuviel. Hundevereine  mit  gesteuerter und kontrollierter Zucht  haben in den vergangenen Jahrzehnten den Genpol der Sennenhunde verarmen lassen.

Unsere Erfahrung ist es, das Angst und „Futterneid“ die größten Feinde der Sennenhunde Rasse sind. Wir wünschen uns das rasch und konstruktiv aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird. Es geht um die Gesund-Erhaltung und Langlebigkeit der  Sennenhunde. Ein Ziel, daß, am Schluß erwähnt-  nicht zum Schaden aller Sennenhunde-Züchter wäre.

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Sennenhunde Welpen von den Gänsewiesen

Anmerkung: Wir konnten uns in der Vergangenheit über viele Zuchterfolge freuen und Blicken neuen Entwicklungen in der Sennenhundezucht recht positiv entgegen.

Pani

Freitag, 19. Juni 2009

Amelie 3 058 Hundetreffen mit GSS in Berlin im Juni 09. Für Pani ein wahrer    Spass .

Ladaleh

Freitag, 19. Juni 2009
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Ladaleh

Ladaleh, besser Luna Baby hat den Überblick

französische nationale Zuchtschau 2009

Freitag, 19. Juni 2009

– Ein Bildnachtrag von Hermann-Oskar

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Vorbereitung zum Endkampf um den  BIS-Titel der N.E. 2009 so gegen 5 Uhr

Spätnachmittag

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BIS – Sieg der  „ Nationale d’Elevage 2009 „  der Schweizer Sennenhunde-Frankreich- J‘ DJANGO von den Gänsewiesen umgeben mit dem Richter Team: die Herren Procurreur, Touron, Sautebin (Ch), Leblond, Valette. Herr Van Wymeersch (2.von links) ist der Stifter des Challenge Cup Alex 2009 ebenfalls gewonnen von J’Django v.d.Gänsewiesen.

 

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Überreichung des Challenge Cup ALEX 2009 von Herrn Van Wymeersch ( B ) an J’Django von den Gänsewiesen.

 

Beste Grüsse

Hermann-Oskar

EMPEROR FARUK’s PALACE
www.gss-faruk.be

Der Hund als Prestigeobjekt

Dienstag, 16. Juni 2009

Wie seltsam wirkt dieser Prestigauftritt wenn der Hund einfach das macht was er muss. Die Sennenhunde  sind keine Hund zum Vorführen, sondern eher für Menschen geeignet, die mit ihrem Hund etwas anfangen wollen, ohne ihn vorher Föhnen zu müssen.

Video gefunden bei: benjaminnickel.tumblr.com

 

Update: Das Video scheint nicht mehr verfügbar zu sein. Stellt euch einen Hund vor, der nach seinem Laufstegauftritt ein Häufchen unter Blitzlichtgewitter macht.

Fotos von Sennenhunde

Sonntag, 14. Juni 2009

Nun habe ich es endlich einige recht schöne Sennenhundefotos geordnet. Ich freue mich wenn Ihr Sie (kostenlos) weiterverwendet! Danke an meine Hunde-Models und an Ihren Besitzerinnen!

Fotos vom Appenzeller, Fotos vom Entlebucher, Fotos vom Berner  und Fotos vom Grosser Schweizer Sennenhund

Welpenspiele

Samstag, 13. Juni 2009

Zur Balancierten Zucht gehört auch vielseitige Welpenprägung. Was ein guter Züchter schon getan hat, lohnt sich nach der Übernahme ein ganzes Hundeleben.

Welpenschule

Freitag, 12. Juni 2009
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Hallo Frau Stadlbauer,
 
Laki hat sich sehr gut bei uns eingelebt.
Am Samstag waren wir das erste Mal in der Welpenschule. Anfangs etwas schüchtern, machte es Laki dann sichtlich Spaß, mit den anderen Welpen zu scherzen.