subjektiv – unangepasst – individuell – unabhängig

„Was bedeutet Freiheit?“

Wenn man Google fragt:

  1. Der Zustand, unabhängig, nicht unterdrückt oder gefangen zu sein. „In Freiheit leben“
  2.  Handlungsfreiheit „wir haben die Freiheit zu tun, was wir für richtig halten“

Wieviel Freiheit im Alltag stehst du deinem Hund zu? 

Der HausHund stammt vom Wildtier ab. Der frei lebende Hund ( Strassen- Wild- oder Streunerhund)  bestimmt und organisiert sich selbst, geht hin wo er will, sein Ziel sind Überlebensstrategien. Er ist viel mit Futtersuche, Sexualtrieb, Nachwuchs, Rudel- und Revierverhalten beschäftigt. Es ist ein Freiraum vorhanden, der sich an die gegebenen Umstände anpasst.

Auch ein gesunder Haushund ohne Überzüchtung und Degeneration würde in der Wildnis überleben können.

 

Ist Freiheit ein Grundbedürfnis für unsere Hunde?

Leider können uns die Hunde nicht antworten und wir Menschen verstehen die Signale  des Hundes oft viel  zu wenig.

Man spricht von einem Hundeproblem, einem Problemhund oder hat der Hund das Problem mit seinem Halter?

FamilienHunde leben in einer durchgehenden menschlichen und vermenschlichten Obhut.  Sie werden ständig von uns kontrolliert. Psychische und körperliche Freiheit fehlt.  

Die Wahl der Nahrung, die Futtermengen, die Futterzeiten,  die Bewegungsmöglichkeiten, der Aufenthalt im Freien, die Kontakte mit Artgenossen, ….wann und wo muss er sich lösen,   wann und wo muss er schlafen.  Schnüffeln, knabbern – nein nicht hier, ausharren auf Sitz, Platz, Bleib ….. und vieles mehr.

Freiheit kann man so verstehen, das der Hund ohne Zwang zumindest zwischen zwei Möglichkeiten auswählen kann: Kommen oder weiter schnuppernd?

Das ist eine From von Freiheit und es lassen sich bedeutende Einsichten für den Hundeführer daraus ableiten. Es ist wichtig, das Signale positiv verknüpft werden. Dem Hundeführer muss bewusst sein, das seine Signale die er dem Hund sendet sehr entscheidend sind ob sie beim Hund ankommen.  Wir wollen nämlich so,  das der Hund die Möglichkeit der Entscheidung hat und sich für den Hundeführer und gegen das Weiterschnüffeln entscheidet.

Nicht unterdrücken, sonder lenken, denn ich möchte, das mein Hund sich in der Wahlmöglichkeit für mich entscheidet und nicht aus Desinteresse  an mir oder gar aus Angst vor mir eine andere Option wählt.

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