Kira wie sie leibt und lebt

Du hast sicher recht, dass ich an mir arbeiten muss. Viele Leute haben Angst, wenn Kira so drauf los bellt, vor allem, wenn Kinder mit im Spiel sind und ich muss zugeben, das mir das schon bissl unangenehm ist. Und jedes mal, wenn wir jemandem begegnen, denk ich mir…’oje, jetzt wird’s wieder laut‘ oder ‚oje, wie kommen wir da jetzt bloß am besten vorbei, sodass es für alle Beteiligten halbwegs passt‘. Aber diese Gedanken einfach abstellen ist gar nicht so einfach. 😉 ich würd’s tun, wenn ich könnte. Ich mach mir in all diesen Situationen, die ich dir beschrieben hab, sicher viel zu viele unnötigen Gedanken und bräuchte mehr Wurschtigkeit. Aber ich bemühe mich 😊
LG, Sonja

3 Kommentare zu „Kira wie sie leibt und lebt“

  1. Sylvia sagt:

    Hallo Sonja,
    wir haben eine kleine Entlebucherin, die auch gerne bellt ;-)
    Im Urlaub sind wir auf einer Bank gesessen, nach einiger Zeit aufgestanden. Eine andere Frau hat sich auf diese Bank gesetzt – und was passierte? Die Dame wurde von unserer Resi ziemlich angebellt, sie hat sich echt vor ihr gefürchtet…. Es war mir fürchterlich unangenehm. Sie hat quasi die Bank als unser Eigentum angesehen und verteidigt. Auch wenn mir ein Fremder OHNE Hund entgegenkommt, läuft sie hin und bellt ihn an. Keine Ahnung, was da in ihr vor geht. Ich lenke sie dann schon vorher immer mit ihrem Lieblingsspielzeug ab und wenn es gepasst hat, dann belohne ich sie gleich damit. Es wir besser…. Es ist natürlich anstrengend, aber ich gebe nicht auf :-) :-)
    LG
    Sylvia

  2. Sonja sagt:

    Liebe Sylvia,

    schön zu hören, dass es nicht nur mir so geht. Ich habe manchmal den Eindruck, Kira gehört der ganze Wald, ja die ganze Welt :) Wir arbeiten auch noch fest daran, dass sie irgendwann versteht, nicht alles selbst regeln zu müssen, aber es ist nicht so einfach.
    Kira verbellt jeden Fremden, jedes Kind (die sind ganz ganz böse), jedes fremde Geräusch. Ganz besonders dort, wo wenig los ist und diese fremden Gestalten das ruhige Gesamtbild stören.

    Aber wehe, sie trifft jemanden, den sie kennt……:D derjenige kann sich mal auf eine 10minütige stürmisch freudige Begrüßung einstellen.

    Lg, Sonja

  3. Hanna sagt:

    Hallo Sonja,

    nein, es geht nicht nur Dir so.
    Unser Entlimädel Gracy war im März 7 Jahre und sie ist unser Sonnenschein, eigentlich total lieb und brav und wir können sie auch überall hin mitnehmen. Bei Leuten, die sie sich selber einmal ausgesucht hat und mag, schmeißt sie sich vor Freude rücklings auf den Boden. Aber alle anderen Zweibeiner verbellt sie und lässt sich auch nicht ablenken, da muss ich nach wie vor erst laut schimpfen. Bei Hundeleuten bellt sie kaum, sie möchte aber von klein auf von Fremden nicht direkt angesprochen, geschweige denn gestreichelt werden, dann kommt sofort lautes Veto. Und Kinder gehen gar nicht, die waren ihr noch nie geheuer und um sie macht sie lieber einen großen Bogen. Der Briefträger ist ihr Erzfeind, alles andere das Uniform trägt, kommt gleich dahinter. Besucher oder Handwerker, die ins Haus kommen, werden erst mal verbellt und wenn wir dann 2-3 mal laut schimpfen, ist Ruhe – solange der „Eindringling“ sie ignoriert und nicht anspricht, sonst geht nämlich das Gebelle von vorne los …. Aber da wir unsere Gracy von Anfang an nicht mit „Wasserwerfern“ oder „Klapperdosen“ erziehen wollten, ist es halt bis Heute so geblieben. Wie gesagt, ist unser Mädel – bis auf den zeitweiligen Sturkopf der Entlis, ansonsten total lieb + folgsam, anhänglich und verschmust und wir sind sehr froh, dass wir sie haben.

    LG Hanna

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