
Hugbold grüsst mit Sieglinde und Thomas
Liebe Grete,
mit etwas Verspätung darf ich mich noch einmal für den gelungenen Wandertag bei Dir bedanken. Fidelio war danach ziemlich müde und sehr ruhig!
Gestern habe ich mit Bekannten drei Etappen vom Jakobsweg geplant, wir gehen von Drasenhofen bis Stockerau. Der Marsch dauert drei Tage und ich freue mich schon sehr darauf. Fidelio wird mich natürlich begleiten, er ist ja dann schon über ein Jahr alt und ich denke, er wird es schaffen. Da mache ich mir um mich schon ein wenig mehr Sorgen! Wenn wir alles gut überstehen, werden wir unser gemeinsames Pilgern zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen und vielleicht auch länger unterwegs sein.
Solche Aktivitäten fördern ja auch die Bindung, die ohnehin schon gewaltig ist. Er sucht immer meine Nähe und genießt es, überall, wo möglich, dabei zu sein. Und mir tut das auch gut.
Wenn Besuch zu uns kommt, ist er total freundlich, er bellt nicht, begrüßt und geht wieder seine eigenen Wege.
Ursprünglich habe ich befürchtet, daß er sich Unarten von Galanda abschauen wird, wildes Bellen am Gartenzaun, besonders wenn Hunde vorbei gehen, Verbellen von Besuchern, wenn sie das Haus betreten u.s.w. Aber Irrtum, er bremst sie bei all ihren Aktivitäten nach Appenzeller Manier ein, indem er ihr den Weg abschneidet oder sie in die Pfoten zwickt. Und siehe da, Galanda ist dadurch viel ruhiger geworden! Macht eben alles keinen Spaß, wenn so ein Störenfried dabei ist und alles vermasselt.
Ich melde mich wieder.
Andreas mit Anhang

Fidelio geht den Jakobsweg