EDDA hat ein neues Zuhause

Es gibt immer wieder unvorhergesehene Ereignisse und der Hund muss auf einen neuen Platz. Ich bin echt froh, das dazu Menschen bereit sind und für einen Second hand Hund ein gutes Zuhause geben. Danke an S.Ch. zur Aufnahme von Edda.

Noch gar nicht lange ist Edda beim neuen Herrli – und ich bekam diese freudige Nachricht:

Mit der EDDA funktioniert es bestens sie hatt sich bei mir schon eingelebt nochmals vielen Dank.

Der Wuserer von den Gänsewiesen

Der Gewohnheitstiger hinterlässt Spuren an Frust-, Fress- und Lustlosigkeit!

Es erinnert mich an mein – mit sog „gesundem Begleitspeisen – gepeinigte“ Kindsein!

Wer erinnert sich noch so angeekelt an die frühe Fernsehzeit wo eigentlich eine sehr kluge und starke Persönlichkeit (uns) na jedenfalls mich nah am flimmernden Bildschirm bannte?

Und als Strafe, für die vorabendliche Begeisterung gab‘s dann Spinat <würg> 🤮
Denn, auch mich wollten alle – nein nur meine Eltern – so stark, stolz und hilfsbereit sehen! Ich hasste sie Beide, Popeye the Sailor und die sog. Ernährungswissenschaftler, die sich nolens volens gleich um eine 10er-Potenz am Eisengehalt des von mir verachteten Grün verrechneten! Der einzige Tag an dem ich in jener Zeit so lange aufbleiben durfte!
Durfte? „Wenn du das fertig gegessen hast, darfst vom Tisch aufstehen!“

Und jetzt endlich zum Thema – wir sind am „Sennenhunde-Blog“! Mein Freund der Hund, erinnert mich halt in diesen Tagen so sehr an diese (gute) alte Zeit. Sein Lieblingstrockenfutter war plötzlich über längere Zeit nicht verfügbar. Eine seiner Lebensmittel-Intoleranz angepasstes Ersatztrockenfutter war schnell gefunden. 12 kg zur Überbrückung! Die ersten Tage war Hund beleidigt, mit mir und Allen die ihm Zuspruch gaben. Seine Konturen von oben verschlankten um die Taille zusehends. Mit der Fresslaune verabschiedete sich und auch sein Gewicht.
Doch der Hunger sei bekanntlich der beste Koch, diesen Spruch gedachte ich auch meiner liebenden Mutter zu, als sie mir/uns hungrigen Mäuler bei den wenigen Möglichkeiten, gegartes Gemüse in allen Variationen zudachte. 🤮
Es waren halt schlechte Zeiten… wenig Verdienst, Fleisch nur für den Ernährer und das auch nur sonntags.

So kam es doch in der vierten Nacht dazu, dass die bis anhin (verschmähte) volle Schüssel, dann doch den übermächtigen Hunger zu stillen wusste.
Aber mit welchen Nebengeräuschen? Nächtens ein „Würgen“ ein „Husten“ ein vermeintliches „sich übergeben“!

Eine Nacht voller Genugtuung!

Und so geschah was geschehen sollte, der Selbsterhaltungstrieb erlaubte ihm seinen heutigen 7. Geburtstag 🎂 mit seinen Geschwistern – in Gedanken – doch noch in Würde zu feiern.

Ab heute zählt diese Meute zu den Veteranen.
Er meinte ja, die Österreicher sind schon ein komisches Völkchen mit ihren Verkürzungen. Beispiel: Mein Chef ist in Pension, also nennt er sich Pensionist!

Da wo meinesgleichen herstammt, wenn die in den Ruhestand treten, heisst das Pensionär, oder?

Also, wenn ich ab jetzt zu den Veteranen gehöre, dann bin ich doch Veterinär!?
Oder? 🙈

Na dann, häppy börsde mitnander!

Lausi, Le-Roy, L-Enzo, L-Bruno, Lau Lau, Lucy, Leroy

Alles Gute ihr jungen Veteranen von den Gänsewiesen!

 

Der Wachhund als Schutz vor Einbrechern

Einbrüche in private Wohnbereiche werden immer häufiger.  Viele machen sich Sorgen und denken über Schutzmaßnahmen nach. Da kommt auch der Wachhund ins Gespräch und in Erwägung.

Hunde haben eine hervorragendes Gehör und eine extrem gute Nasenveranlagung. Sie diehen den Menschen seit Jahrtausenden als Wächter  vor allem Nachts sind sie besonders aufmerksam.

Der Sennenhund –  es gibt unterschiedliche Rassen,  hat einen angeborenen Wach- und Beschützerinstinkt und man schätzt die Menschen- und HausTreue.

„Vermeintlich kleine Ursache – große Wirkung“ oder „Entzündung der „Daumenkralle“ nach lange zurückliegender nicht erkannter Verletzung“

Unser kleiner „Großer“ hat schon längere Zeit wenig bis keinen Bock auf Spazierengehen und schon gar nicht auf Ausgedehntes, obgleich die Notdurft zuhause und keine fremden Gerüche in der Sennenhundnase eigentlich für ihn  absolutes „No Go“ blieb.

Dann einigten sich ursprünglich im Gespräch – in Abwesenheit des Tieres – die Tierärztin und sein Halter auf Ursachen wie Schilddrüsenfehlfunktion – welche dringend untersucht werden sollte.

Letzten Samstag war‘s wieder mal soweit, bei einer der relativ häufig aufgestellten Parkbänke ankommend war Endstation. Kein Vorbeischwindeln durch gutes Zureden. Überlistendes Handeln mit getrocknetem Rindfleisch war demnach ebenso wenig zielführend. Sein traurig-fragender Blick sprach Bände!
Die wirren unklaren Gedanken des Herrchens ebenso.
Letztlich ein Sieg der Vernunft. Tierärztin wurde über den Status Quo informiert, das Taxi zur nötigen Abholung in der Peripherie angefordert.
17 Minuten später die Fahrt zu jenem Platz, die freiwillig nicht zu seinen bevorzugten Zielen gehört. Der Tierarztpraxis!
Statt Röntgen und taktiler Fußgelenkskontrolle stand schnell fest, dass eine Verletzung der sog. Wolfskralle der linken Vorderpfote vorliege, deren Nichterkennung derselben – über Tage wenn nicht Wochen – eine Entzündung einherging, welche durch lange Spaziergänge permanent Blut in die Pfote pumpte und den Druckschmerz so sehr beeinflusste, dass heute kein Meter Platzgewinn mehr möglich war.

Schmerzmittel und Antibiotikum wurden gespritzt und letzteres für 1 Woche in Tbl.-Form zu je 2x tgl. 2 Stk. verordnet.

Der angelegte drucklose Schutzverband hielt bis heute dem natürlichen Bedürfnis der Entledigung stand.
Nun muss er, wenn auch widerwillig, Neuem weichen.
Die Einnahme der wohlweislich in der Nahrung versteckten Medikation mit Erfolg noch verwehrt, ließ der Darbende die Verabreichung „von der Hand ins Maul“ dann doch über sich ergehen.
Die letzten 5 Tage werden wir auch noch positiv rumbiegen. Und die Schrittzahl pro Tag legt seit heute freiwillig wieder zu.
Bei Abklingen der Entzündung wie es den Anschein hat – ist alles „gegessen“. Bei schlechtem Ausgang ist er – der Hund – der Daumenkralle verlustig!

Eine Schilddrüsenfunktionsprüfung entfällt bis auf Weiteres, da die vorliegende Entzündung ein Ergebnis ungültig beeinflussen könnte.