Archiv für die Kategorie „Zucht in Balance“

Leistungen des Tierarztes – passt der Preis?

Sonntag, 22. Januar 2012

Ist die Tierarzt Rechnung übertrieben?

Nach einem Besuch beim Tierarzt kann es unter Umständen sein, dass man tief in die Tasche greifen muss. Ein simpler Routinebesuch kann doppelt so teuer sein wie beim Menschen.

Hängt das von der Art der Behandlungen und den Medikamenten ab?

Damit der  interessierte Tierbesitzer einen besseren Einblick hat, habe ich Honorarordnungen verlinkt.

Die Gesetzeslage ist in den europäischen Ländern unterschiedlich.

Honorarordnung - Österreich Vet Uni Wien, Stand 4.1. 2011

Honorarordnung - Deutschland  2.Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung vom 30.06.2008 (BGBl. 2008 Teil I Nr. 27 S. 1110 – 1138)

Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Einfachen bis Dreifachen des Gebührensatzes. Das heisst, die Gebühr ist  je nach Umstände, Zeitaufwand, der örtlichen Verhältnisse, dem Wert des Tieres sowie der Schwierigkeit der Leistung, nach  dessen Ermessen zu bestimmen.

Tierhalter können  ihren Tierarzt auch über den Preis auswählen. Sie können sich vorgängig erkundigen und allenfalls eine günstigere Offerte einholen.

Bedenken Sie auch:

Sogar beim Impfen gibt es Unterschiede, und das nicht nur beim Preis.

  • Keine Impfung ohne gründliche Untersuchung!
  • Impfung rein, fertig, zahlen und auf-wieder-sehen.

Ich wünsche Ihnen, beste Gesundheit ihrer Haustiere, so dass sie wenig den Tierarzt brauchen. Und wenn, dann einen,  der sie gut berät und  das Beste für ihr Tier macht.

Routineuntersuchung beim ECVO Augen-Tierarzt

Hoffnung liebt, was sein wird

Sonntag, 15. Januar 2012

Man darf sich nicht von den abgetanen Kulissen der Rasse-Reinzucht von gestern beirren lassen. Die Offenheit der heutigen Situation bezüglich Qualzucht, ist auf eine tief verunsichernde Weise ausgeweitet.

Es geht nicht darum, Kritik  hintanzuhalten, sondern das Kritisierbare in Balance mit Veränderbaren zu halten – als Handlung zum Positiven.

Warum nicht Kreativität in das Machbare stecken?

Sennenhunde in der Vielfalt zu lieben

Welpen im Winter

Sonntag, 13. November 2011

Fragen zu Winter Welpen?

Gibt es etwas besonderes zu beachten, wenn es ein Winterwelpe sein soll ? 

Vom Gesundheitlichen Standpunkt habe ich mit  Winterwelpen keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, oft werden die Junghunde in den Sommermonaten beim Käufer zu vielen Aktionen  ausgesetzt. In der Winterzeit sind die  Menschen mehr im Haus und nicht so bewegungshungrig. Den Welpen gönnt man mehr Zeit für die Ruhe, was seinem seelischen Ausgleich gut tut. Gassi gehen und die erforderliche Bewegung, macht den Welpen bei   MinusTemperaturen nichts aus. Ihr Fell ist dicht und schützt genug, wenn sie in Bewegung sind.

Unsere Welpen werden nach den ersten Wochen auch an die Winterlichen Verhältnisse gewöhnt und gehen täglich oftmals von sich aus ins Freie. Sie können zwanglos draussen bleiben, solange sie möchten. Zum Schlafen und wärmen finden sie von alleine zurück ins Haus.

Solche Winter Welpen sind für den Hundekäufer nicht anders zu behandeln als wenn man sie im Sommer heim holt. Der eine Unterschied ist für den Menschen, er muss zum Gassi Gehen griffbereit warme Kleidung zur Hand haben.

Enzo von den Gänsewiesen - der Winter steht vor der Tür - die herbstlichen kühlen Tage sind für diese Welpen eine gute Einstimmung für den Winter

 

An die neue Situation nach der Welpenabgabe muss sich jeder Welpe gewöhnen, das ist unabhängig von der Jahreszeit. Manche brauchen mehr Zeit zum Eingewöhnen, andere fühlen sich von der ersten Stunde daheim.

Winterfotos

Extreme in der Hundezucht

Freitag, 28. Oktober 2011

Nebeneffekte bestimmter Zuchtziele

Bei der Erstellung des Standards kommen Einzelmerkmalen grosse Bedeutung zu. Diese Übertypisierung bestimmter Rasseattribute führen unter anderem auch zu Qualzuchten. Häufig sind derartig überbetonte Merkmale  nicht vom Standard gefordert, sondern werdend von  Formwertrichtern und Züchtern hineininterpretiert. In vielen Fällen ergibt sich hieraus ein Spannungsfeld zwischen Tierschutz und Züchter(Vereine)

"Kindchen Schema" - kurze Nasen, hervortretende Kulleraugen, Schwergeburten, Atem- und Schluckbeschwerden, Kiefer- und Zahnfehlstellungen, Glotzäugigkeit macht die Augen anfällig für Verletzungen und Hornhauterkrankungen.

Wie viele naturtaugliche Rassen gibt es noch?

Die meisten Rasse-Hunde  haben ihre mehr oder weniger grossen Rasse-typischen Schwachstellen.  Der Fortbestand solcher Rassen ist nur durch intensives mithelfen von Züchterhand und Veterinär möglich. Sogar sehr natürlich und vital aussehende Rassen kämpfen mit der steigenden Zunahme von Erbkrankheiten.

In das Guinness-Buch der Rekorde ist unlängst der Hund “Harbor” eingetragen worden. Er hat angeblich die längsten Ohren der Welt. Sie messen 31,12  und 34,29 Zentimeter.

Harbor kann von sich sagen- mir schlackern die Ohren und beim Trinken und Fressen tauchen sie unter.

(Foto: AP)

Harbor gefunden auf tiere.t-online.de

 

Die Zukunft der Kynologie wird die Grenzen für eine tiergerechte Hundezucht und deren Einhaltung zu forcieren  haben.

Geburtstag

Donnerstag, 13. Oktober 2011

* 13.10.1999

Unsere Beckie von Southborne ist heute 12 Jahre.

In früheren Jahren war sie  eine sehr aktive, mutige Hündin.

In Beckie´s Abstammungsnachweis findet man Xila von Kasamandl und die Hündinnen Ritta und Freya von Kolda  - gezüchtet von den  Pionierinnen der  Österreichischen Entlebucher Zucht.

Schöne Grüsse an alle Besitzer ihrer  Nachkommen.

Der dunkle rotbraune Brand ist gewichen, aber ihre Augen funkeln noch immer

Beckie in jungen Jahren

 

Ein guter Hund ist in erster Linie ein zufriedener Hund.

Mittwoch, 7. September 2011

Der Hund braucht sein Hundeleben.

Viele Hunde  sind heutzutage auf  ” brav sein” und den täglichen Spaziergang reduziert.

Die arteigenen Bedürfnisse und Talente des eigenen Hundes sind oft den Besitzern nicht bekannt.

In gesunden Haus-Hunden schlummert noch der Instinkt zum Überleben in der Wildnis – sie sind soziale Beutegreifer, die gemeinsam in ihrem Rudel in Sicherheit leben, sich fortpflanzen und jagen möchten.

Unsere Hunde benötigen Sozialpartner, die ihnen eine vernünftige Führung bieten, die für Klarheit und Geborgenheit sorgen… und ihre Bedürfnisse verstehen.

Damit Zweibeiner und Hund sich verstehen, sollte der Mensch lernen, die Welt auch aus der Sicht des Hundes zu betrachten.

 

Sehr interessant Hundesprache in Bildern:

gefunden auf http://www.starke-pfoten.de/pic/upload/hundesprache_in_bildern.pdf

 

die story

Dienstag, 23. August 2011

Wer diese Sendung am 22.8.11

Viel Rasse, wenig Klasse – Das Geschäft mit der Hundezucht übersehen hat kann´s am Video nachholen

Wiederholung im Fernsehen am  Donnerstag, 25. August 2011, 14.15 – 15.00 Uhr (Wdh.)

in der Sendung spricht: A.Univ.Prof.Dr.med.vet. Irene Sommerfeld-Stur aus Wien

 

 

HYBRID ZUCHT bei SENNENHUNDEN


Designer Dogs (Hybrid Dogs)

Mittwoch, 20. Juli 2011

Ein neuer Hund für eine neue Ära

Heute werde die “Reichen und Schönen” mit einer neuen Art Hund gesichtet: mit Mischlingen…………

(Text: Designer Dogs, von Caroline Coile, Kosmos Verlag)

Ratet mit

Heute stelle  ich euch einen Hybrid Hund vor.  Die Hündin heisst Ayla.

Ich lasse euch raten – Antworten schreibt mir  bitte unter Kommentar.

Welche 2 Rassen stecken in Ayla?

Die Antwort kommt am 23. Juli

Ayla - 6 Monate alt

Ayla mit Wurfgeschwister

Es blüht am Wegrand zu unserem Hof

Sonntag, 19. Juni 2011

Bei uns dürfen Getreidefelder blühen. 1976 haben Hans und ich uns entschlossen unsere Felder und Wiesen naturnah zu bewirtschaften. Von da an verzichteten wir auf Monokultur,  den Einsatz von Kunstdünger, Wachstumsregulatoren, Herbizide, Insektizide, gentechnisch veränderter Mittel…. u. v. mehr.

In Österreich gibt es derzeit um die  20 000 Bio Betriebe. Wir zählten zu den Pionieren dieser Bewirtschaftungsweise. Unsere Bio Betriebsnummer  ist 48!

Aktive Bauern haben mit viel Idealismus und Engagement eine Vorreiterrolle übernommen. Hans und ich waren  mit Leidenschaft in den anfangs sehr schwierigen Jahren als überzeugte Wegbereiter des jetzt anerkannten  organisch biologischen Landbaues tätig. Österreich hat als erstes Land der Welt staatliche Richtlinien für die biologische Wirtschaftsweise festgelegt. Die Richtlinien wurden von der Basis, der Bauern erarbeitet.

Wie unterscheidet sich der Bio Landbau von der herkömmlichen Rasse-Hundezucht?

Es geht um das Bewusstseinsumdenken!

So wie wir bei den Getreidefeldern das Unkraut nicht mehr als negativ betrachten und wir auch die Vorteile zum ökologischen Gleichgewicht erkennen,

so sehen wir (in praktizierenden Hundezuchtvereinen) die standardisierte “Monokultur” von Rassen – als eine Verarmung der Lebensvitalität der Hunde.

Wir züchten auf mehr Vielfalt, Gesundheit, Langlebigkeit und einen guten Charakter.

 

Hausverbot auf Hundeschauen

Dienstag, 24. Mai 2011

Neue Aktionen von HUNDEVEREINEN

Hausverbot im Briefkasten!

Aufforderung zum Vereinsaustritt!

Vom  SSV (Schweizer Sennen Hunde Verein)  wurden  ”Hausverbote”  für Hundeschauen  an FCI Hundebesitzer verordnet und der  VSSÖ ( Verein für Schweizer Sennenhunde) fordert zum  Zwangsaustritt auf.

Die betroffenen Hundebesitzer  haben bis jetzt ihre Hunde  an FCI Ausstellungen erfolgreich ( zum Teil Siegerhunde) ausgestellt.

Wird hier KONKURRENZ  auf seltsame Weise  ausgeschaltet?

Für mich ist das reine Kleingeisterei, denn das Wesentliche -

  • Die Zucht  des Sennenhundes unterstützen
  • Die Erhaltung der Gesundheit und deren Verbesserung
  • Die Forschung forcieren
  • Das Erscheinungsbild der Sennenhunde zu erhalten
  • Den unentgeltlichen Austausch von Informationen unterstützen
  • Das Wohlergehen der Hunde fördern
  • Werbung für die Rasse machen

bleiben ausgeklammert.

Will da wer mit den bescheuerten Aktionen von den grossen Aufgaben ablenken?

Die Führung des SSV kennt offensichtlich die eigene Ausstellungsordnung nicht und auch die wettbewerbsrechtlichen Forderungen des Bundeskartellamtes an den VDH und deren angeschlossenen Vereine?

Aufgrund der vorstehend ausgeführten Problematik hat der VDH-Vorstand auf seiner Sitzung am 30./31.8.2002 folgender wettbewerbsrechtlichen Forderung des Kartellamtes zugestimmt:
Unabhängig von einer evtl. Mitgliedschaft des Eigentümers in einem nicht- VDH-anerkannten Verein, sind Hunde mit VDHIFCI-anerkannten Ahnentafeln oder Registrierbescheinigungen generell zu VDH-Zuchtschauen zuzulassen, sofern keine anderen Hinderungsgründe (z.B. nachgewiesener Verstoß gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen, kommerzieller Hundehandel o. ä. gegen den Eigentümer vorliegen).

Die Deutsche Sportpferdezucht ist seit Jahren führend auf der Welt, dies liegt Begründet in einer weitsichtigen und offenen Zuchtpolitik (zB Nutzung Franz. Blutlinien in der Springpferdezucht). Kein Deutscher Zuchtverband würde einem Züchter die Nutzung von Spitzenpferden aus dem Ausland untersagen…….diese hat häufig den qualitativen Fortschritt gebracht und der Verband trägt hier kein Risiko,nur der Züchter. Klappt die Anpaarung kann sich aber auch der Zuchtverband (teilweise Weltweit) damit Rühmen.
Aus meiner Sicht ist Deutschland in der Sennenhundezucht  !!! ein ENTWICKLUNGSLAND – mit seltsamer Zuchtpolitik.
Mauern bauen (daran sollte man sich noch Erinnern können !) führt nicht wirklich weit.
Züchten heißt in Generationen denken - ein Spruch aus der Pferdezucht……
Auch wenn der Generationswechsel beim Hund kürzer ist als beim Pferd, ist man als Züchter der jenige der die Verantwortung trägt und daher auch (bis auf ein paar Zuchtempfehlungen des Verbandes) die Entscheidung für seine Zucht selbst fällen sollte.
Gerade bei so kleinen Populationen (Grosser Schweizer Sennenhund, Entlebucher und Appenzeller Sennenhund) kann die Zuchtpolitik eines Landes zu großen Verbesserungen oder aber zum Verkümmern einer tollen Rasse führen.
Gerade jenen Personen, die sich über  hoch Qualifizierte  Hundebesitzer aufregen und in ihnen Konkurrenz sehen, wünsche ich mehr Fairness und sportlicheres Verhalten im Umgang miteinander   und  bitte sie Abstand von den Abschottungs- Ausgrenzungs- Praktiken zu nehmen.

 

STATUTEN DER FCI

Artikel 3 Nicht-Diskriminierung und Kampf gegen Rassismus

Innerhalb der FCI ist jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder

einer Personengruppe aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache,

Religion, Politik oder aus einem anderen Grund unter Androhung der Suspension oder

des Ausschlusses ausdrücklich untersagt.

Artikel 4 Förderung freundschaftlicher Beziehungen

Die FCI fördert freundschaftliche Beziehungen:

(a) zwischen den Sektionen, Mitgliedern, Vertragspartnern und Verbänden. Alle

Personen und Verbände, die der Kynologie verbunden sind, sind zur Einhaltung

der Statuten, Reglemente und Grundsätze des Fairplay gehalten;