Archiv für die Kategorie „Zucht in Balance“

World Dog Show 2012 Austria, Salzburg

Dienstag, 22. Mai 2012

 

 Ich danke allen Gänsewiesen _ Hunde Besitzern für die Teilname am grossen Event in Salzburg und gratuliere ganz, ganz herzlich zu den hervorragenden Platzierungen.

Wir freuen uns mit euch!

 

Grosser Schweizer Sennenhund Wim von den Gänsewiesen vorzüglich, Veteranen Vize Weltsieger

Video:   http://www.youtube.com/watch?v=2UwEEa9TDgw&feature=digest_mon

Grosser Schweizer Jari von den Gänsewiesen

Video: http://www.youtube.com/watch?v=Z8GWWW99wDI

Grosser Schweizer Sennenhund Flora Victoria von den Gänsewiesen / Championklasse  vorzüglich/ 3. Platz

Video: http://www.youtube.com/watch?v=UFhlXW-AOD8&feature=endscreen

Entlebucher  Sennenhund Heila von den Gänsewiesen  Jungendklasse, vorzüglich, 1. Platz,   World Junior Winner 2012

Fragen zum Welpenkauf

Montag, 23. April 2012

Hallo Züchter,

ich suche einen Entlebucher Sennenhund Welpen. Mir wurden Züchter empfohlen, die im Sennenhundeverein züchten, der Verein heißt VSSÖ. Kennen Sie den? Das ist wohl so ein Blümchen-schau-weg-Verein, denn dort kann ich keinen Entlebucher Welpen kaufen, die Elterntiere sind krank, haben eine kranke Hüfte oder sind Augenkrank. Was heißt EU? Da gibt’s sogar einen EU-C- Wert.  Züchter, die mit kranken Hunden züchten, haben sicher ein anderes Motiv zum Züchten als die Gesundheit der Tiere. Mein Vater ist Tierarzt, der sagt zu mir, Finger weg von solchen Züchtern.

Ich sende Grüße, Ilse

Hallo Ilse,

ich gebe dir folgenden Tip.

Schau nicht auf die Vereine, denn jeder lobt seinen als den einzig Besten, sondern auf die Eltentiere und suche einen Kompetenz-Züchter.  Lass dir die Befunde der Hundeeltern vorlegen.

EU wird von Züchtern als Kürzel für  Ureterektopie verwendet. Die speziellen Fachbegriffe beim Augenbefund, Ureterektopie, HD, Herz und sonstiger Befunde welche die Eltern vorweisen können, kann dir dein Vater als Tierarzt bestens erklären.

Augen auf und viel Glück beim Welpenkauf.

*altherkömmliche Rassehundezucht*

Sonntag, 11. März 2012

 Letzter Teil: Entrüstung über die Schaffung von NEU – RASSEN – von Karl Meier

Ich meine -  eine neue Rasse kann sich nur selbst anerkennen  –  eben in der Form- dass sie Interessenten – also Käufer findet. Das alleine ist schon entscheidend und wird auch darüber befinden, ob eine neue Rasse (eine solche ist sie dann wenn sie diese konstant  weitervererbt) „überlebt“ – also dass es diese auch dann noch geben wird, wenn deren Erzüchter  selbst nicht mehr aktiv diese Zucht betreibt und ankurbelt!

N u r  d a n n  k a n n  d i e s e  w i r k l i c h  ü b e r l e b e n –

und „anerkennt“ sich selbst – so einfach ist dies alles ! –

Nicht alles was an „Neurassen – Planungen“ in Angriff genommen wird, hat auch eine wirkliche langfristige Überlebenschance. Obwohl ja die *altherkömmliche Rassehundezucht* durch jahrelange „Schönheits-Wahn-Zucht“ manche Rasse (mit kaum noch Lebenserwartungen – etc.) an den Abgrund geführt hat – stehen viele Leute einer so dringenden Blutauffrischung sehr skeptisch gegenüber.

Man muss sich schon fragen warum teils empfohlen wird, irgend einen Mischling statt eines Rassehundes anzuschaffen, da solche nicht so krankheitsanfällig und langlebiger etc. sind.

So ist es erklärlich dass manche Züchter neue Wege suchen – in Form von Rassekreuzungen – um den Nachwuchs wieder mit mehr Lebensqualitäten  auszustatten. Es  ist da Recht jedes Einzelnen – etwas für sich abzulehnen – er braucht so etwas nicht zu kaufen! Aber genauso ist es andersherum das Recht jedem Anderen, sich Gedanken über manche Missstände zu machen und er deswegen  neue Wege beschreiten will.

Ein solcher Weg wurde zum Beispiel auch beschritten, als 1960 ein Herr Wipfel außerhalb von VDH/FCI daran ging – den Wolf-Chow – dann umbenannt auf Eurasier – zu züchten.

Das  heißt für die so Gescheiten  in unserm Lande – er machte ganz was  „schlimmes“  er betrieb Rasse-Kreuzungen – Mischlingszucht! Und siehe da – der Eurasier ist eine der wenigen „Neuschöpfungs-Rassen“ – die eine wirkliche Verbreitung und Beliebtheit erlangten.

Da man solche  * Verfehlungen * immer gerne * den Anderen zuschreibt * – die angehende Mischlingszucht wurde dann auch im VDH übernommen und feierte dort sehr große „Erfolge“

 

„vergewaltigte“ Wort „Anerkennung“

Samstag, 10. März 2012

Fortsetzung: Entrüstung über die Schaffung von NEU – RASSEN – von Karl Meier

Wenn wir über neue Rassen lesen – dann meist zusammen mit der Frage – muss das denn sein –  haben wir denn nicht schon genügend Rassen !??  Ich für meinen Teil stelle ich die Frage nicht – im Gegenteil – ich bewundere Leute, die bereit sind, eine Idee nicht nur zu haben, sondern diese, meist unter großen persönlichen Opfern in die Tat umzusetzen.

Im Zusammenhang mit Neuzüchtungen wird auch gleich – das in der Hundezucht so prinzipiell „vergewaltigte“ Wort „Anerkennung“ gestellt! Ich meine „Anerkennung“ ist das Letzte was eine neue Rasse zunächst braucht!

Heiko Gebhardt schrieb 1977 im Stern in seiner Artikelserie „Deutschland deine Hunde“ zu diesem Thema:

Bei der FCI in Brüssel – dem kynolog. Weltverband  wurden  bis heute 296 Rassen anerkannt. Eine so genannte Standardkommission, ein Rat der Weisen in Hundefragen, befindet darüber, ob das, was da Rasse werden will, wirklich von dauerhafter Qualität oder nur Zufallsprodukt ist. Aus der Bunderepublick fanden in den letzten  30 Jahren nur der Kromfohrländer, und der Eurasier Gnade vor den Augen dieses erlauchten Kollegiums. Der Antrag – auch den Deutschen Bärenhund als Rasse zu akzeptieren liegt dagegen seit Jahren auf Eis.

Soweit – 1977 Heiko Gebhardt  wörtlich – was wohl alles aussagt!

Entrüstung über die Schaffung von NEU – RASSEN

Freitag, 9. März 2012

Die Erschaffung neuer Hunde – Rassen begann bereits 1881

Und seitdem lamentieren „gewisse Leute“ über neue Idee´en!

Ein Aufschrei des Entsetzens ging durch die Deutsche Jägerschaft und Presse – als Freiherr von Zedlitz – (der unter dem Pseudonym „Hegerwald“ als Schriftsteller und Jäger auch ein sehr bekannter und anerkannter  Züchter war) – in seinem 1881 erschienenen Artikel zur Zucht des „Pudelpointers“ (PP) = Kreuzung Pudel x Pointer aufrief.

Nachem in den Jahren zuvor, die Deutschen Jagdhunderassen sehr durch die englischen Rassen Pointer + Setter vermanscht wurden, ohne zu einer Leistungsteigerung zu führen-fand-trotz- des erwähnten  Entsetzens in der Öffentlichkeit – die sehr sehr gut begründete Idee „Hegewald´s“  viele Anhänger. Einer davon war der damals ähnlich bekannte „Carl Rehfus“- der unter dem Pseudo „Oberländer“ wirkte.

Ihm ist es zu verdanken – dass es 1897 zur Gründung des „Verein der Pudelpointer – Züchter“ kam.  Trotz aller A n f e i n d u n g e n -  versuchter Verleumdungen und Rufmord etc. – (bei uns sagt man “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht“ – und solche Bauern gab es damals und auch heute noch zuhauf!!!) – hat sich der PP durchgesetzt und zählt heute mit zu den beliebtesten „Jagdhunderassen“.

Über den Sinn von Neu-Rassen-Schaffungen zu streiten erübrigt sich- denn was geht es dem „besonderem“ Anderen an – wenn eben wiederum ein anderer „Idee´en hat. Ob diese dann auch eine Zukunft (langfristig gesehen) haben – ist eine ganz andere Frage – und  hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab. 1994 schrieb ich darüber:

Fortsetzung  kommt morgen.

Verfasser:  Karl Meier

Für das Einverständnis zur Veröffentlichung bedanke ich mich herzlich.

Forschung ureterale Ektopie (EU) beim Entlebucher und Appenzeller Sennenhund:

Donnerstag, 23. Februar 2012

 

 

Es gibt neue Ergebnisse von der Forschergruppe aus Zürich.

http://www.glenn-duke.com/Sammelsurium/Rundbrief20120214.pdf

EU ist jetzt unter den Züchtern zu einem grossen Thema geworden. Mehr als 500 Entlebucher sind untersucht. Davon haben  33 % normale Hanrleiter-Mündungen.

Für eine Selektion ist die Bestimmung des Erbganges notwendig. Danach wird geforscht.

Jahrzehnte ist das Vorkommen von Herzfehlern bekannt, nach unserer Beobachtung Tendenz steigend. Ich bedauere, dass die zuständigen Zuchtvereine bis jetzt keine Erhebung durch Kardiologen – der  in der Zucht stehenden Hunde verlangen und dann Schritte zur Eindämmung setzen.

Oder wartet man wie bei EU ab,  bis nur mehr ein Drittel normale Harnleitermündungen haben?

Dies schadet den Entlebuchern  und deren Zukunft sehr.

In dem Schreiben von PD Dr. med. vet. Iris Margaret Reichler wird die Zunahme des Inzuchtgrades beim Entlebucher Sennenhund bestätigt, daher verstärken sich auch diese gesundheitlichen Probleme.

Das Gesundheitsmanagement unserer  Zuchthunde – von den Gänsewiesen -

Entlebucher Sennenhund:

  • Hüften: geröngt
  • Ellenbogen geröngt
  • Augen: Befundet von Veternärophthalmologen
  • Progressive Retinaartrophie (PRA) Diagnose mittels DNA – Test
  • Herz : Ultraschalldiagnostik
  • Nieren: Ultraschalldiagnostik
  • Ureteren untersucht
  • Patella untersucht
  • unsere Zuchthunde dürfen keinen Kreuzbandriß gehabt haben

 

 

 

Wissenschaft in der Hundezucht

Montag, 6. Februar 2012

Spiegel online bringt unter Tierzucht den Artikel

Forscher erschaffen den idealen Hund

Je auffälliger und abnormaler -

so entstanden die unterschiedlichsten  Rassen. Meisten  sind ganz wenige Tiere die Ausgangsbasis für das von Menschen gewollte Erscheinungsbild einer Rasse. Speziell durch die Kreuzung möglichst naher Verwandter erhält man schnell Reinzuchtlinien.

Alle 4 Sennen Hunde Rassen, der Appenzeller -, Entlebucher-, Berner- und Grosse Schweizer  Sennenhund, sind jeweils aus wenigen Hunden entstanden.

Ein meist geäusserter Wunsch der Welpenkäufer:

Wenn man züchtet, dann doch so, das gesunde, erziehbare Hunde das Ziel sind.

Das Schönheitsideal ….. war es doch über lange Zeit das angestrebte Ziel.

Es weicht dem Wunsch nach einem unkomplizierten, vitalen Familien- und Gebrauchshund.

Gesund, widerstandsfähig und überlebensfähig ist der ideale Hund.

Leistungen des Tierarztes – passt der Preis?

Sonntag, 22. Januar 2012

Ist die Tierarzt Rechnung übertrieben?

Nach einem Besuch beim Tierarzt kann es unter Umständen sein, dass man tief in die Tasche greifen muss. Ein simpler Routinebesuch kann doppelt so teuer sein wie beim Menschen.

Hängt das von der Art der Behandlungen und den Medikamenten ab?

Damit der  interessierte Tierbesitzer einen besseren Einblick hat, habe ich Honorarordnungen verlinkt.

Die Gesetzeslage ist in den europäischen Ländern unterschiedlich.

Honorarordnung - Österreich Vet Uni Wien, Stand 4.1. 2011

Honorarordnung - Deutschland  2.Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung vom 30.06.2008 (BGBl. 2008 Teil I Nr. 27 S. 1110 – 1138)

Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Einfachen bis Dreifachen des Gebührensatzes. Das heisst, die Gebühr ist  je nach Umstände, Zeitaufwand, der örtlichen Verhältnisse, dem Wert des Tieres sowie der Schwierigkeit der Leistung, nach  dessen Ermessen zu bestimmen.

Tierhalter können  ihren Tierarzt auch über den Preis auswählen. Sie können sich vorgängig erkundigen und allenfalls eine günstigere Offerte einholen.

Bedenken Sie auch:

Sogar beim Impfen gibt es Unterschiede, und das nicht nur beim Preis.

  • Keine Impfung ohne gründliche Untersuchung!
  • Impfung rein, fertig, zahlen und auf-wieder-sehen.

Ich wünsche Ihnen, beste Gesundheit ihrer Haustiere, so dass sie wenig den Tierarzt brauchen. Und wenn, dann einen,  der sie gut berät und  das Beste für ihr Tier macht.

Routineuntersuchung beim ECVO Augen-Tierarzt

Hoffnung liebt, was sein wird

Sonntag, 15. Januar 2012

Man darf sich nicht von den abgetanen Kulissen der Rasse-Reinzucht von gestern beirren lassen. Die Offenheit der heutigen Situation bezüglich Qualzucht, ist auf eine tief verunsichernde Weise ausgeweitet.

Es geht nicht darum, Kritik  hintanzuhalten, sondern das Kritisierbare in Balance mit Veränderbaren zu halten – als Handlung zum Positiven.

Warum nicht Kreativität in das Machbare stecken?

Sennenhunde in der Vielfalt zu lieben

Welpen im Winter

Sonntag, 13. November 2011

Fragen zu Winter Welpen?

Gibt es etwas besonderes zu beachten, wenn es ein Winterwelpe sein soll ? 

Vom Gesundheitlichen Standpunkt habe ich mit  Winterwelpen keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, oft werden die Junghunde in den Sommermonaten beim Käufer zu vielen Aktionen  ausgesetzt. In der Winterzeit sind die  Menschen mehr im Haus und nicht so bewegungshungrig. Den Welpen gönnt man mehr Zeit für die Ruhe, was seinem seelischen Ausgleich gut tut. Gassi gehen und die erforderliche Bewegung, macht den Welpen bei   MinusTemperaturen nichts aus. Ihr Fell ist dicht und schützt genug, wenn sie in Bewegung sind.

Unsere Welpen werden nach den ersten Wochen auch an die Winterlichen Verhältnisse gewöhnt und gehen täglich oftmals von sich aus ins Freie. Sie können zwanglos draussen bleiben, solange sie möchten. Zum Schlafen und wärmen finden sie von alleine zurück ins Haus.

Solche Winter Welpen sind für den Hundekäufer nicht anders zu behandeln als wenn man sie im Sommer heim holt. Der eine Unterschied ist für den Menschen, er muss zum Gassi Gehen griffbereit warme Kleidung zur Hand haben.

Enzo von den Gänsewiesen - der Winter steht vor der Tür - die herbstlichen kühlen Tage sind für diese Welpen eine gute Einstimmung für den Winter

 

An die neue Situation nach der Welpenabgabe muss sich jeder Welpe gewöhnen, das ist unabhängig von der Jahreszeit. Manche brauchen mehr Zeit zum Eingewöhnen, andere fühlen sich von der ersten Stunde daheim.

Winterfotos