Archiv für die Kategorie „Zucht in Balance“

Hausverbot auf Hundeschauen

Dienstag, 24. Mai 2011

Neue Aktionen von HUNDEVEREINEN

Hausverbot im Briefkasten!

Aufforderung zum Vereinsaustritt!

Vom  SSV (Schweizer Sennen Hunde Verein)  wurden  ”Hausverbote”  für Hundeschauen  an FCI Hundebesitzer verordnet und der  VSSÖ ( Verein für Schweizer Sennenhunde) fordert zum  Zwangsaustritt auf.

Die betroffenen Hundebesitzer  haben bis jetzt ihre Hunde  an FCI Ausstellungen erfolgreich ( zum Teil Siegerhunde) ausgestellt.

Wird hier KONKURRENZ  auf seltsame Weise  ausgeschaltet?

Für mich ist das reine Kleingeisterei, denn das Wesentliche -

  • Die Zucht  des Sennenhundes unterstützen
  • Die Erhaltung der Gesundheit und deren Verbesserung
  • Die Forschung forcieren
  • Das Erscheinungsbild der Sennenhunde zu erhalten
  • Den unentgeltlichen Austausch von Informationen unterstützen
  • Das Wohlergehen der Hunde fördern
  • Werbung für die Rasse machen

bleiben ausgeklammert.

Will da wer mit den bescheuerten Aktionen von den grossen Aufgaben ablenken?

Die Führung des SSV kennt offensichtlich die eigene Ausstellungsordnung nicht und auch die wettbewerbsrechtlichen Forderungen des Bundeskartellamtes an den VDH und deren angeschlossenen Vereine?

Aufgrund der vorstehend ausgeführten Problematik hat der VDH-Vorstand auf seiner Sitzung am 30./31.8.2002 folgender wettbewerbsrechtlichen Forderung des Kartellamtes zugestimmt:
Unabhängig von einer evtl. Mitgliedschaft des Eigentümers in einem nicht- VDH-anerkannten Verein, sind Hunde mit VDHIFCI-anerkannten Ahnentafeln oder Registrierbescheinigungen generell zu VDH-Zuchtschauen zuzulassen, sofern keine anderen Hinderungsgründe (z.B. nachgewiesener Verstoß gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen, kommerzieller Hundehandel o. ä. gegen den Eigentümer vorliegen).

Die Deutsche Sportpferdezucht ist seit Jahren führend auf der Welt, dies liegt Begründet in einer weitsichtigen und offenen Zuchtpolitik (zB Nutzung Franz. Blutlinien in der Springpferdezucht). Kein Deutscher Zuchtverband würde einem Züchter die Nutzung von Spitzenpferden aus dem Ausland untersagen…….diese hat häufig den qualitativen Fortschritt gebracht und der Verband trägt hier kein Risiko,nur der Züchter. Klappt die Anpaarung kann sich aber auch der Zuchtverband (teilweise Weltweit) damit Rühmen.
Aus meiner Sicht ist Deutschland in der Sennenhundezucht  !!! ein ENTWICKLUNGSLAND – mit seltsamer Zuchtpolitik.
Mauern bauen (daran sollte man sich noch Erinnern können !) führt nicht wirklich weit.
Züchten heißt in Generationen denken - ein Spruch aus der Pferdezucht……
Auch wenn der Generationswechsel beim Hund kürzer ist als beim Pferd, ist man als Züchter der jenige der die Verantwortung trägt und daher auch (bis auf ein paar Zuchtempfehlungen des Verbandes) die Entscheidung für seine Zucht selbst fällen sollte.
Gerade bei so kleinen Populationen (Grosser Schweizer Sennenhund, Entlebucher und Appenzeller Sennenhund) kann die Zuchtpolitik eines Landes zu großen Verbesserungen oder aber zum Verkümmern einer tollen Rasse führen.
Gerade jenen Personen, die sich über  hoch Qualifizierte  Hundebesitzer aufregen und in ihnen Konkurrenz sehen, wünsche ich mehr Fairness und sportlicheres Verhalten im Umgang miteinander   und  bitte sie Abstand von den Abschottungs- Ausgrenzungs- Praktiken zu nehmen.

 

STATUTEN DER FCI

Artikel 3 Nicht-Diskriminierung und Kampf gegen Rassismus

Innerhalb der FCI ist jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder

einer Personengruppe aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache,

Religion, Politik oder aus einem anderen Grund unter Androhung der Suspension oder

des Ausschlusses ausdrücklich untersagt.

Artikel 4 Förderung freundschaftlicher Beziehungen

Die FCI fördert freundschaftliche Beziehungen:

(a) zwischen den Sektionen, Mitgliedern, Vertragspartnern und Verbänden. Alle

Personen und Verbände, die der Kynologie verbunden sind, sind zur Einhaltung

der Statuten, Reglemente und Grundsätze des Fairplay gehalten;

 

 

Vereinszugehörigkeit allein ist kein Qualitätskriterium

Sonntag, 22. Mai 2011

Die Selbstzufriedenheit in bekannten mitteleuropäischen Hunde-Zuchtvereinen ist sehr gross und geht auf Kosten der Rasse Hunde.

Die öfters gestellte Frage:

Warum gibt es keine Zusammenarbeit (mehr) mit dem Verein der Schweizer Sennenhunde in Österreich?

Wir legen Wert auf eine Zusammenarbeit die international und bereichsübergreifend ist. Die Gesundheit der Rasse soll dabei im Mittelpunkt stehen.
Wir waren lange Jahre Mitglieder im “VSSÖ” und waren auch damals schon recht erfolgreich bei Ausstellungen und in der Zucht vertreten:
Wichtige  Preise die wir in dieser Zeit gewonnen haben:

- Preis :
ÖKV Züchter Ehrennadel in Bronze, Silber und Gold für die Rasse Grosser Schweizer Sennenhund
-Preis :
ÖKV Züchter Ehrennadel in Bronze, Silber und Gold für die Rasse Enttlebucher Sennenhund
- Preis:
ÖKV Gütesiegelträger – VORBILDLICHE  ZUCHTSTÄTTE
- viele weitere Preise:
Jahrelang regelmäßig vssö Züchtercup Sieger,  Ausstellungscup Sieger, Universalsieger, Austrian Show Winner, Europasieger, Weltsieger, Klubsieger, unzählige Jungendsieger, Sieger bei Zuchtgruppen und Paarklassen Bewerben,  weit über 100 Championate : Nationale-, Internationale-, Jugend- und VeternanenChampinate

 

Das Zuchtgeschen haben wir kritisch hinterfagt und haben versucht aktiv Dinge zu ändern.
Schon damals sind wir konsequent neue Wege gegangen.

  • 1 – Wir haben als erste in Österreich Entelbucher SennenHunde aus der VSSÖ Zucht nicht kuppiert und durften die deshalb nicht weiter zur Zucht verwenden. Was damals ein Skandal  war,  ist heute eine gesetzliche  Tierschutz – Vorgabe.
  • 2 – Unsere mit Tierchip gekennzeichneten Welpen mussten noch Jahre zusätzlich die schmerzhafte Ohrtätowierung hinnehmen, weil uns sonst der VSSÖ  sanktioniert hätte.
  • 3 – Die natürliche Verpaarung (GSS link) (Entlebucher link)  würde  auch heute noch zum Ärger mit dem Verein führen.
  • 4 – Damals wie heute noch mehr,  führen wir  rigoros veterinärmedizinische Überprüfungen durch. Wir wissen dass es sehr notwendig ist, nur mit untersuchten, gesunden Hunden zu züchten.
  • 5 – Eine grosse Chance wäre es damals gewesen die Sennenhunde durch  gezielte Fremdpaarungen gesünder zu machen. Leider blieb es bei der beliebten Reinzucht. Das führt zu vorhersehbaren Ergebnissen, lässt aber die genetisch Vielfalt auf lange Sicht verkümmern. Genetische Verarmung ist das Grundübel für viele neue Krankheiten. Die Zunahme von gesundheitlichen Problemen  tauchen  schneller auf, als diese wieder weggezüchtet werden können.

 

Die Verantwortung für eine gesunde Zucht liegt bei den Züchtern!


Bis vor kurzem wäre es noch für Sennenhunde Züchter schwierig gewesen ohne VSSÖ – als östereichischer Monopolist –  bei den Sennehunden zu züchten.
Die FCI- Zucht und Ausstellungs-Erfolge fallen nun Rumänien zu. Ein Land das ich seit unserer Entscheidung zu lieben gelernt habe.

Gänsewiesen Hunde sind international beliebt.

Wir sind mutig und  konsequent unseren Weg gegangen und sind gespannt auf die Zukunft.
 

Leben bedeutet sich bewegen

 

 

Verstehe Deinen Hund sagt:

Samstag, 14. Mai 2011
Zu Hund – Tier – Begegnungen ist ein sehr aufschlussreicher Kommentar gekommen, denn ich hier extra einfüge, da er sehr wichtig ist.
Ich bedanke mich herzlich dafür.

Begegnung Hund zu Hund – biologisch erklärt

Jeder Hundehalter sollte sich darüber in Klaren sein, daß in unserem domestizierten Hund – Beutegreifer und Raubtier – eine gehörige Portion Wolfsblut schlummert. Folglich, wie ein jedes Tier und wie der Mensch, seine eigenen Ressourcen schützen und ausdehnen möchte. Unsere Gesellschaft verlangt von unserem Hund ein
Benehmen, welches per se, für seine ureigenen Verhaltensweisen nicht passend ist.

So ist Welpenschutz nur im eigenen Rudel, bei der eigenen Brut, gegeben, die dazu dient, die eigenen Gene, die biologische Fitneß weiterzugeben.

Ein intakter, gut sozialisierter, allein lebender Rüde, wird sich oftmals freundlich einem Welpen gegenüber verhalten, da er evolutionär nicht ganz ausschließen kann, daß es sich um seinen eigenen Welpen handeln könnte (im Gegensatz zu Löwen, die komplette Rudel übernehmen und deren Brut töten). Die Caniden bilden ein Rudel durch
Paarfindung und Familienverband !

Bei einer Begegnung Fremdhündin zu Welpen, ist immer sehr große Vorsicht geboten, denn eine Hündin weiß ganz genau, welche ihre eigenen Welpen sind und sie verhält sind absolut sozial (auch wenn es von der menschlichen Gesellschaft als böse und aggressiv bezeichnet wird), wenn sie Fremdbruten tötet um somit evolutionär, ihre eigene Brut
vor Konkurrenz schützt.

Zudem hat die menschliche Gesellschaft zwei Geschlechter Hunde geschaffen, die es in der Natur nicht gibt: Den weiblichen und männlichen
Kastraten. Sicherlich kommt es darauf an, in welchem Alter die Hunde kastriert wurden, dennoch sind deren Reaktionen und Gerüche, manigfaltig verschieden absurd und für intakte Hunde kaum verständlich. Zudem fand man heraus, daß männliche Kastraten, explizit die Frühkastraten, sich extrem artfremd gegenüber Welpen und läufigen
Hündinnen benehmen – auch da ist beim Welpen große Vorsicht geboten.
(Literatur kann empfohlen werden)

In Bezug auf Katzen und Hunde, kann man beide Arten, sofern sie frühgeprägt aufeinander sind, im häuslichen Breich durchaus freundschaftlich halten. Dennoch bricht im Außenbereich immer wieder die evolutionäre Rssourcensicherung der Freßfeinde durch.

 

Zucht – Aufzucht – Ausbildung

Sonntag, 17. April 2011

Der Hütehund:

Besonders  Entlebucher und Appenzeller Sennenhunde haben die ausgeprägte Eigenschaft, sein ( Menschen) Rudel zusammenzuhalten. Beim Familienausflug tendieren sie , sich immer aussen um die sich bewegende Menschengruppe herum zu bewegen. Über Jahrhunderte hat man in der Schweiz die Sennenhunde als landwirtschaftliche Arbeiter genutzt. Sie waren behilflich beim Viehtrieb, hielten die Herde zusammen, konnten auf Suche geschickt werden  und bewachten Menschen und Tiere. Lauter tolle und nützliche  Eigenschaften für die Bauern von damals.

Der Hüte Instinkt ist nichts anderes als der abgeschwächte Jagdtrieb. Den Tötungsbiss hat man durch die Zuchtauslese abgeschwächt oder weggezüchtet. Beim Welpen und Junghund ist es besonders wichtig, wenn er zum Haxlbeissen ( am Menschenbein) neigt, diese Anlage sofort konsequent dem Hund dies zu verneinen und abzustellen.

Drei Faktoren machen einen guten Hund aus: Zucht, Aufzucht und Ausbildung.

Konrad und Veteran Carlo von den Gänsewiesen

 

 

Grosszügig vorhandene Flächen für junge Hunde, Begegnungen mit verschiedenen erwachsenen Hunden, viele Menschenkontakte, täglich neue Erlebnisse.... u. v. m. machen eine gute Aufzucht aus.

 

Miro, Moses, Maiko und Mailo von den Gänsewiesen im Alter von 3 Wochen. Schon sehr aufmerksam und interessiert schauen sie in die Kamera.

 

 

 

 

Computersimulation für richtige Züchtung

Dienstag, 12. April 2011

Eine neue Software erhöht die Überlebenschancen bedrohter Tierarten. Das Programm wurde von Berner Forschern mitentwickelt.

«Bei der Paarung unter Verwandten geben die Fische nur einen Teil der genetischen Vielfalt an die nächste Generation weiter», erklärte die Berner Bio-Informatikerin Isabelle Dupanloup gemäss Communiqué. Dieser «Flaschenhals-Effekt» verkleinere die Diversität mit jeder Generation.

Die Software verhindert Inzucht und soll auch für andere Tierarten verwendbar sein.

zum Artikel |  Gefunden bei: zebu

Genetik ein Bestandteil in der Hundezucht

Montag, 20. Dezember 2010

Danke für diese tolle Rückmelung.

Für jene die Genetik interessiert, Pedro von den Gänsewiesen ist ein Dreiweghybride.

Reinererbige Zuchtlinien verlieren immer mehr an Vitalität, die Kurzlebigkeit und Erbkrankheiten nehmen zu. Viele sprechen im Volksmund, der Rassehund  ist “überzüchtet”.

In der Hybridzucht nutzt man den Heterosis – Effekt aus, der im Vergleich zu den rassereinen  Hunden zu mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit führt.

Liebe Frau Grete

Hier die ersten Fotos von unserem Baby in seinem hoffentlich für ihm gemütlichen zu hause. Er frisst brav ist stubenrein und möchte am liebsten den ganzen Tag spielen schlafen und fressen;-)

Bis bald M&M

Pedro von den Gänsewiesen

Augen auf beim Welpenkauf

Sonntag, 19. Dezember 2010

Genetische Erkrankungen -Ihre Zufriedenheit liegt uns am Herzen

Langzeitstudie Hundezucht auf http://www.augen-auf-beim-welpenkauf.info/

von A. Univ. Prof. Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur

Wenn man die Geschehnisse rund um die Rassehundezucht verfolgt, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es immer mehr und immer häufiger auftretende genetisch bedingte Erkrankungen in den verschiedenen Rassepopulationen gibt.
War es vor vielleicht 20 Jahren in erster Linie die Hüftgelenksdysplasie, die als genetisch bedingte Erkrankung die Aufmerksamkeit der Züchter forderte, so sind es heute zahlreiche Erkrankungen verschiedenster Organsysteme, bei denen eine genetische Grundlage vermutet wird oder sogar bekannt ist und die daher im Rahmen der züchterischen Selektion berücksichtigt werden sollten. Und war es bis vor kurzem gerade mal das verbreitete HD-Screening, das als Gesundheitsvorsorgeuntersuchung vor dem Zuchteinsatz von einigen Zuchtverbänden gefordert wurde, so sind es heute Ellbogen-, Kniescheiben-, Augen-, Herz-, Schilddrüsen-, Nieren-, Leber-, Darm-, Haut- oder neurologische Erkrankungen, die bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden müssen und die bei den Zuchttieren diagnostisch erfasst werden müssen.


Richtig züchten ?

Freitag, 10. Dezember 2010

News Tierwelt: Eine Antwort auf den Artikel

“Richtig züchten verlangt bestimmte Kriterien”

http://www.news.at/articles/1045/300/281839/richtig-kriterien-so-wurf-welpen

hat Frau Maria-Irene Lassnig-Ita geschickt. Danke für diesen aufklärenden Beitrag.

„Leider werden in Medien oftmals unrichtige Informationen veröffentlicht. Hier eine Richtigstellung zum oa Artikel:

Es gibt in Österreich keine offizielle  Hundezucht. Ein Züchter kann sich einem Hundezuchtverein anschließen, er kann aber auch ohne Verein Hunde züchten. Es gibt viele, private Vereine, in denen sich jemand als Züchter registrieren lassen kann.
Es ist falsch, dass man eine eingetragene Zuchtstätte braucht, um Hunde züchten zu können. Jeder kann in Österreich auch ohne eingetragene Zuchtstätte Hunde züchten.
Es ist weiters falsch, dass eine Zuchtstätte beim ÖKV beantragt werden muß. Der
ÖKV ist einer von vielen privaten Hundezuchtvereinen in Österreich – ein Züchter kann sich auch bei anderen Zuchtvereinen wie zB der Österreichischen Hundeunion oder der Austrian Dog Connection sowie auch bei Vereinen in anderen Ländern registrieren lassen.
Staatliche Gesetze, die ein Züchter einhalten muß, sind zB das österreichische Tierschutzgesetz sowie die Hundehaltergesetze.“

Zuchtpraxis

Sonntag, 5. Dezember 2010

Dass sich die so bekannten grossen Zucht Organisationen im deutschsprachigen Raum mit ihren angeschlossenen Vereinen als Hüter und ja, fast als Alleinbestimmende in der Rassehundezucht  aufgeschwungen haben, gleicht fast einem Missbrauch.

Der Preis für diese Verzerrungen, die Inzucht-Depressionen, diese Überbetonungen von Rassemerkmalen wird immer höher, je länger die Korrektur hinausgezögert wird. Das diese Diskussion nun offen geführt werden muss, ist ein positiver Nebeneffekt der Schrecknisse und Qualzuchten.

Petwatch veröffentlicht den Offenen Brief an den VDH zur Zuchtpraxis mit erbkranken Hunden.

http://petwatch.blogspot.com/2010/11/offener-brief-den-vdh-zur-zuchtpraxis.html

Zuchtpaxis mit Erbkranken Hunden trifft auch bei  Sennenhunden zu!

Ein Beispiel:

Sennenhunde haben immer häufiger angeborene Anomalien der Harnleiter, kurz EU genannt, was in späterer Folge zum frühzeitigen Tode führen kann. Solange man den Erbgang nicht kennt, wäre es doch die Mindestvoraussetzung alle Zuchthunde zu untersuchen und nur freie Hunde in der Zucht zu blassen.

Was macht der VSSÖ?

Negativer Befund auf Ektopischen Ureter. Die verpflichtende Voraussetzung eines negativen Befundes auf EU wird bis auf weiteres ausgesetzt, da es im Moment auch international keine Zuchtvoraussetzung ist.

Entlebucher Portal 4.12.2010 (vssö Züchter)

Xandi auf der BSA Dortmund 2010

Montag, 1. November 2010
Ein gelungener Abschluss, ein äusserst Erfolgreicher  Ausstellungs- und Zuchthund  - Xandi von den Gänsewiesen.
Xandi glänzt im  Handling von Hans, sein Ehrgeiz und seine Leistungen seien hier extra gewürdigt.
Am 17.10.2010 fand in Dortmund(Germany) die Bundessiegerausstellung(FCI) oder früher BSZ(Bundessiegerzuchtschau)
statt. Das war die 2. Station ihrer Verabschiedungstour  und zugleich offizielles Ende ihrer Ausstellungslaufbahn.
Bald muss sie keiner mehr fürchten im Ring!

Der 16. Start in der Veteranenklasse mit der Bilanz von 14 Siegen!
Eigentlich sollte nach Herning(DK) sofort schluss sein.
Nur habe ich(Hans) in meinem Leben noch nie einen Hund aus dem Ring mit einer Niederlage verabschiedet.
Und so war in meinem AUSSTELLUNGSWOHNZIMMER(Dortmund) ein Happy End-Sieg mit Xandi im Ring mir nicht vergönnt geblieben .
Die passende Jahreszeit, der richtige, mir bestens vertraute Ort, die Bedinungen, zugeschnitten auf meinen Hund,der passende Richter natürlich und der Siegeswillen,das Team als Team zeitgleich in bester Form waren und sind Grundstock gewesen zum 1. Platz
Station 3 ist die IZH Hannover(zu Ehren ihrer “grossen” Tochter Flora-Viktoria) und das absolute Ende vom Ende(Station 4 u. 5) , dann aber wirklich!!!!! Schluss, ist die CAC/CACIB Kassel, zur Unterstützung ihrer Enkeltochter Jette bei ihren ersten Starts in der Jugendklasse.

Denke ich an XANDI, dann denke ich im gleichen Athemzug an GRETE!
Dank und nochmals unendlichen Dank für diesen einmaligen Hund.
Schon alleine die Erinnerungen an all die Erlebnisse und Erfolge mit diesem ausgeglichenen, coolen und selbstsicheren Hund,
der Vollblutmutter und nun herzensguten , übergeduldigen Oma lassen und können eine über 10 Jahre aufgebaute, enge Freundschaft einfach nicht mehr oder wieder zerstören.
Das Leben mit und für diesen Hund war bisher wie ein Traum in ständiger Gegenwart.
Dafür kann, darf und will ich mich vor Grete und ihren bisherigen Leistungen voller Respekt verneigen.
Eine, meine grosse Liebe-ein Hund!   XANDI
Euer Hans mit Xandi

Richterbericht: 9 Jahre alte, sehr typvolle Hündin in sehr guter Kondition und Konstitutionen. Sehr guter Kopf. Dunkle, gut eingesetzte Augen. Im Rücken genügend fest. Sehr gute Brust. Korrekter Stand. Flüssiges Gangwerk.