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*altherkömmliche Rassehundezucht*

Sonntag, 11. März 2012

 Letzter Teil: Entrüstung über die Schaffung von NEU – RASSEN – von Karl Meier

Ich meine –  eine neue Rasse kann sich nur selbst anerkennen  –  eben in der Form- dass sie Interessenten – also Käufer findet. Das alleine ist schon entscheidend und wird auch darüber befinden, ob eine neue Rasse (eine solche ist sie dann wenn sie diese konstant  weitervererbt) „überlebt“ – also dass es diese auch dann noch geben wird, wenn deren Erzüchter  selbst nicht mehr aktiv diese Zucht betreibt und ankurbelt!

N u r  d a n n  k a n n  d i e s e  w i r k l i c h  ü b e r l e b e n –

und „anerkennt“ sich selbst – so einfach ist dies alles ! –

Nicht alles was an „Neurassen – Planungen“ in Angriff genommen wird, hat auch eine wirkliche langfristige Überlebenschance. Obwohl ja die *altherkömmliche Rassehundezucht* durch jahrelange „Schönheits-Wahn-Zucht“ manche Rasse (mit kaum noch Lebenserwartungen – etc.) an den Abgrund geführt hat – stehen viele Leute einer so dringenden Blutauffrischung sehr skeptisch gegenüber.

Man muss sich schon fragen warum teils empfohlen wird, irgend einen Mischling statt eines Rassehundes anzuschaffen, da solche nicht so krankheitsanfällig und langlebiger etc. sind.

So ist es erklärlich dass manche Züchter neue Wege suchen – in Form von Rassekreuzungen – um den Nachwuchs wieder mit mehr Lebensqualitäten  auszustatten. Es  ist da Recht jedes Einzelnen – etwas für sich abzulehnen – er braucht so etwas nicht zu kaufen! Aber genauso ist es andersherum das Recht jedem Anderen, sich Gedanken über manche Missstände zu machen und er deswegen  neue Wege beschreiten will.

Ein solcher Weg wurde zum Beispiel auch beschritten, als 1960 ein Herr Wipfel außerhalb von VDH/FCI daran ging – den Wolf-Chow – dann umbenannt auf Eurasier – zu züchten.

Das  heißt für die so Gescheiten  in unserm Lande – er machte ganz was  „schlimmes“  er betrieb Rasse-Kreuzungen – Mischlingszucht! Und siehe da – der Eurasier ist eine der wenigen „Neuschöpfungs-Rassen“ – die eine wirkliche Verbreitung und Beliebtheit erlangten.

Da man solche  * Verfehlungen * immer gerne * den Anderen zuschreibt * – die angehende Mischlingszucht wurde dann auch im VDH übernommen und feierte dort sehr große „Erfolge“

 

Entrüstung über die Schaffung von NEU – RASSEN

Freitag, 9. März 2012

Die Erschaffung neuer Hunde – Rassen begann bereits 1881

Und seitdem lamentieren „gewisse Leute“ über neue Idee´en!

Ein Aufschrei des Entsetzens ging durch die Deutsche Jägerschaft und Presse – als Freiherr von Zedlitz – (der unter dem Pseudonym „Hegerwald“ als Schriftsteller und Jäger auch ein sehr bekannter und anerkannter  Züchter war) – in seinem 1881 erschienenen Artikel zur Zucht des „Pudelpointers“ (PP) = Kreuzung Pudel x Pointer aufrief.

Nachem in den Jahren zuvor, die Deutschen Jagdhunderassen sehr durch die englischen Rassen Pointer + Setter vermanscht wurden, ohne zu einer Leistungsteigerung zu führen-fand-trotz- des erwähnten  Entsetzens in der Öffentlichkeit – die sehr sehr gut begründete Idee „Hegewald´s“  viele Anhänger. Einer davon war der damals ähnlich bekannte „Carl Rehfus“- der unter dem Pseudo „Oberländer“ wirkte.

Ihm ist es zu verdanken – dass es 1897 zur Gründung des „Verein der Pudelpointer – Züchter“ kam.  Trotz aller A n f e i n d u n g e n –  versuchter Verleumdungen und Rufmord etc. – (bei uns sagt man “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er auch nicht“ – und solche Bauern gab es damals und auch heute noch zuhauf!!!) – hat sich der PP durchgesetzt und zählt heute mit zu den beliebtesten „Jagdhunderassen“.

Über den Sinn von Neu-Rassen-Schaffungen zu streiten erübrigt sich- denn was geht es dem „besonderem“ Anderen an – wenn eben wiederum ein anderer „Idee´en hat. Ob diese dann auch eine Zukunft (langfristig gesehen) haben – ist eine ganz andere Frage – und  hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab. 1994 schrieb ich darüber:

Fortsetzung  kommt morgen.

Verfasser:  Karl Meier

Für das Einverständnis zur Veröffentlichung bedanke ich mich herzlich.

Entlebucher kann man longieren

Dienstag, 1. Februar 2011

Wie bei Pferden kann man Hunde über das Longieren trainieren.

Mit einem Absperrband und kleinen Stangen wird ein Kreis gebildet, welchen der Hund umrunden soll. Den Absperrkreis darf der Hund nicht betreten. Von der Kreismitte gibt der Hundeführer Hör- und Sicht- Zeichen. Der Hund orientiert sich an der Körpersprache des Hundeführers.

Bei diesen Übungen wird die Konzentration, Ausdauer und Bindung zum Menschen, sowie die Distanzkontrolle gefördert.

weitere Sennenhunde Videos auf http://www.youtube.com/sennenhunde

Genetik ein Bestandteil in der Hundezucht

Montag, 20. Dezember 2010

Danke für diese tolle Rückmelung.

Für jene die Genetik interessiert, Pedro von den Gänsewiesen ist ein Dreiweghybride.

Reinererbige Zuchtlinien verlieren immer mehr an Vitalität, die Kurzlebigkeit und Erbkrankheiten nehmen zu. Viele sprechen im Volksmund, der Rassehund  ist „überzüchtet“.

In der Hybridzucht nutzt man den Heterosis – Effekt aus, der im Vergleich zu den rassereinen  Hunden zu mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit führt.

Liebe Frau Grete

Hier die ersten Fotos von unserem Baby in seinem hoffentlich für ihm gemütlichen zu hause. Er frisst brav ist stubenrein und möchte am liebsten den ganzen Tag spielen schlafen und fressen;-)

Bis bald M&M

Pedro von den Gänsewiesen

happy birthday !!!!!!

Donnerstag, 16. September 2010

Alles Gute den Geburtstagskindern wünsche ich  mit dem Foto von Benny von den Gänsewiesen

Benny

Gut zuhause angekommen

Montag, 16. August 2010

Ist ein Welpe vom Rudel weg, dann Fiepen sie häufig bis sie eingewöhnt sind. Manchmal kann das Fiepen auch zu einer Sprache werden, die der Besitzer verstehen lernt. Ein junger Hund – ein interessantes Abenteuer.

Hallo Grete, hallo Hans,

Sadie von den Gänsewiesen

unsere Sadie macht uns riesig Freude. Die gestrige ca. 3-Stunden-Heimfahrt war absolut problemlos. Die ersten 30 Minuten war Sadie noch etwas unruhig und dann hat sie tief und fest geschlafen. Irgendwann wurde sie wieder leicht unruhig, wir haben angehalten und sie hat sofort ihr Geschäftchen erledigt, einsteigen, weiterfahren und fertig.

Zu Hause angekommen zeigte Sadie auch keine große Scheu und hat sich überall gleich umgesehen. Am gestrigen Tag gab es kein einziges Malheur. Die Nacht war auch in Ordnung. Einmal musste Sadie raus und um 5:30 Uhr war erst mal die Nacht rum. Wir haben dann etwas gespielt und dann hat Sadie noch ein paar Stunden geschlafen.

Sie ist aufgeweckt, hört meistens schon auf ihren Namen und ist sehr lieb. Das mit dem freien Füttern testen wir seit gestern und wir glauben, dass es wirklich gut funktioniert. Danke für den Tipp.

Was uns allerdings seit gestern auffällt ist ein recht häufiges Fiepen (Quietschen) von Sadie. Sie macht aber keinen ängstlichen oder traurigen Eindruck. Ist sicher normal die ersten Tage, oder?

Ganz liebe Grüße von uns aus H.

N& P, N. und Sadie

Liebe Grete,
wir sind gestern ganz gut nach Hause gekommen – Jimmy hat das Autofahren gar nichts gemacht –  er war ja so
relaxt – dafür hat Finn ganz arg „gekämpft“ – aber nach einer kleinen Pause auf einer Wiese, mit ein bisschen rasten und Wasser
trinken, haben wir es aber fast problemlos bis nach Hause geschafft. Finn war nur sooooo schlecht vom Autofahren und hat sich erst einmal
so richtig erholt. Die Begegnung mit unserer Airdale-Hündin Enny verlief auch unproblematisch – super.
Die erste Nacht hab‘ ich mit den Jungs im Wohnzimmer „geschlafen“ – damit sie nicht alleine sind – unsere Enny in Ruhe an ihrem Platz schlafen
kann und ich gleich reagieren kann, falls die Welpen unruhig werden und ich mit ihnen in den Garten gehen kann, um ihr Geschäftchen zu verrichten, falls das Timing passt :-)… – war ja ganz ein heftiges Gewitter heute Nacht – aber beide haben sich von Blitz, Donner und Regen nicht schrecken lassen. Unsere Katzen sind noch ein bissl verschreckt – und um zu vermeiden, dass die Jungs gleich das Katzenfutter in der Küche fressen, füttern wir die Katzen wieder im Keller.
Heute haben wir auch schon die Leine mal probiert – unglaublich – Jimmy ist ja ein ganz besonders braver und anhänglicher Hund – er hört schon auf seinen
Namen und ist ausgesprochen anhänglich und mit der Leine gehen funktioniert von ganz alleine. Finn ist ein bissl ein sturer, mag die Leine gar nicht, ist aber auch ein , sehr liebes Kerlchen!!!!! Es war ein ausgesprochen gute Entscheidung, beide Welpen ins Haus zu nehmen – so können sie miteinander spielen, schlafen und lernen….
und Enny wird nicht belastet, sie hat wenn sie möchte ihre Ruhe und schaut den Kleinen einfach nur zu…..
Heute in der Früh haben sie auch ein Jogurt, verdünnt mit Wasser bekommen – na das hat geschmeckt – im Nu war die Schüssel leer!!!!
Es kommt schon ein bissl eine anstrengende Zeit auf uns zu, bis sich alle eingewöhnt und aneinander gewöhnt haben – aber ich denke, in einem halben Jahr haben wir das Größte geschafft!
Liebe Grüße,
K. und Familie

Sennen Hunde Hybriden

Sonntag, 11. Juli 2010

Der Hund hat immer wesentliche Aufgaben für den Menschen übernommen. Das ist bis heute so geblieben. Daher ist es die besondere Herausforderung des Züchters, sich den Gegebenheiten der  Zeit anzupassen.

Was ist dem Hundekäufer wichtig?

  • Gesundheit
  • Guter Chrakter
  • Langlebigkeit
  • Vielseitig einsetzbar
  • Familienfreundlich

Aus Sorge um das Wohl und die Gesundheit unserer Sennenunde

„Ich will zurück zur Natürlichkeit und zur Gesundheit der Hunde.
Es ist nicht so wichtig, wie oder wo bestimmte Farben und Flecken zu sehen sind, es ist wichtig, dass die Hunde gesund sind. Als Züchter trage ich die Verantwortung für die Aufzucht der Welpen.“

Aus diesem Grunde haben wir auf dem Hundehof die Zucht mit Sennenhunde- Hybriden begonnen.  Die Nachfrage ist überraschend, die Hybrid Hunde ( Swissydog) Besitzer sind bestens zufrieden. Wir benennen diese F1 Hunde als Swissydog = Schweizer Hund

Näheres zum Hybrid Hund auf : http://www.swissydog.de

Swissydog Welpe 4 Wochen alt

Der Wurf wird geworfen

Dienstag, 27. Oktober 2009

Vorab über die Hundezucht

Wie ich schon hier geschrieben habe: Ich bin mir bewusst das ich mich damit so mancher Kritik aussetze. Aber ich Vertraue mehr dem natürlichen Wissen des Muttertiers als den gelernten Schulmeinungen.

Die Wissenschaft und Medizin kommt dann ins Spiel, wenn es um unsere  Standard-Untersuchungen der Sennenhunde geht.

Der Wurf

Die Hundegeburt wird Werfen genannt, weil die Hündin die Welpen am Boden wirft. Vertrauen und Respekt in das Muttertier ermöglicht eine harmonische und natürliche Geburt. Vitale Mütter sind selbst in der Lage ihre Welpen zur Welt zu bringen und zu Versorgen. Hundewelpen haben bei der natürlichen Geburt den besten Start. Wehenmittel und Atem Stimulationsmittel kommen nicht zur Anwendung.

Die Veranlagung zur natürlichen Geburt muss (müsste) in der Zucht besonders Berücksichtigt werden!  Für den Konsumenten ist es meist schwierig sich ein Bild über den Geburtsverlauf seines Welpen zu machen.

1. Ankündigung der Welpengeburt

  • Zitzen schwellen an
  • Beginn Nestbau auf einen zurückgezogenen Platz – in der Natur ev. ein Erdloch
  • Hechelt (können Wehen sein)
  • Blase und Darm wird ständig entleert
  • Schleimprofen und Flüssigkeit tritt aus

2. Geburt

  • steigende Geburtswehen beginnen Schrittweise
  • Fruchtblase platzt
  • Austreibungsphase mit anschließenden Presswehen
  • Die Hündin steht auf und wirft den Welpen mit der Fruchthülle hinaus

3. Die Hündin Pflegt sofort ihr Neugeborenes

  • Die Fruchthülle wird durch Lecken geöffnet
  • Nabelschnurr wird abgebissen
  • Hündin Schleckt den Welpen ab
  • Frisst die Nachgeburt (Plazenta)
  • Der Welpe beginnt mit der selbständigen Atmung

Sicherheit für die Hündin und Hundebabys:

  • Stress vermeiden durch vertraute Umgebung
  • keine Hektik oder vorzeitiges Eingreifen der Menschen
  • Sauberkeit um Infektionen zu vermeiden

Musik: Danke an archive.org/details/solo-piano-7 (Creative Commons license: Attribution-Share Alike 3.0 United States)