Wir hätten uns den 10. Geburtstag unserer lieben Fridaganz anders gewünscht. Aber leider war das Jahr 2026 bisher für unser braves Hundemädchen, das uns in all den Jahren stets so viel Freude bereitet hat und uns ihre Zuneigung und Treue zeigt, bisher kein besonders gutes.
Vor Pfingsten musste sie an der rechten Rumpfseite operiert werden, weil sich dort ein schnell wachsendes Lipom gebildet hatte, das entfernt werden musste. Es war – wie bei Lipomen üblich – zwar gutartig, aber riesengroß und saß nicht direkt unter der Haut sondern unter der Muskulatur. Das machte Frida Probleme beim Hinlegen und die OP aufwändiger. Und da wartete, was man noch nicht wissen konnte, leider schon das nächste, viel größere Ungemach.
Unser Tierarzt, der Frida ab ihrem Umzug zu uns in den Nordschwarzwald bestens betreut, tastete, als Frida vor der OP schon schlief, die Analdrüsen ab, um die Gelegenheit zu nutzen, eventuell vorhandenes Sekret auszudrücken. Dabei ertastete er im rechten Analbeutel etwas, was dort nicht sein sollte. Beim Entfernen der Fäden eine Woche nach der OP untersuchte er den Analbeutel nochmals und fand einen Tumor, der sich später erwartungsgemäß als bösartig bestätigte.
So mußte Frida innerhalb relativ kurzer Zeit am 8. Juni eine zweite Operation mit Vollnarkose durchstehen. Aber sie ist hart im Nehmen, sie jammerte nicht, sie setzte brav jeden Tag Kot ab, was natürlich schmerzhaft war.
Nun müssen wir hoffen, dass der Tumor nicht bereits vor dem Entfernen gestreut hat. Lt. unserem Tierarzt dürfen wir da durchaus hoffnungsvoll sein; aber Garantien gibt es leider nicht. Jetzt vertrauen wir einfach darauf, dass alles wieder gut wird. In drei Monaten soll noch einmal eine genaue Untersuchung durch Ultraschall und umfassende Blutwerte erfolgen, um das so weit es möglich ist ”abzusichern”. Jetzt heißt es Daumen drücken.
Wir werden in etwa einem Vierteljahr das Ergebnis der Untersuchung melden. Es wäre schön, wenn die Geschwister unserer Frida, die wohl die Kleinste aus dem Wurf vom 15. Juni 2016 war, ihr kräftig die Pfoten drücken würden. Vielleicht hilft es ja.
Wir wünschen dir, liebe Grete, deiner Familie und auch allen Geschwistern unserer lieben Fellnase sowie deren Frauchen und Herrchen auch im Namen von Frida alles Liebe und Gute und vor allem beste Gesundheit.
Herzlichst
Annette und Klaus