Trend zur Sommerfrisur

In der heissen Jahreszeit  ist der Berner Sennenhund durch seine füllige  Haarpracht hitzeempfindlicher als die Hunde der verwandten Schweizer Kurzhaarrassen. Dieser nette Berner Rüde von der Puszta Pannonia kommt gerade vom Hundesalon und zeigt sich dem Fotografen.  CIMG2406CIMG2410_2

Dortmunder Appell

Hallo Frau Stadlbauer,

der Kritik zur Hundezucht kann ich nur zustimmen. Es sind natürlich keineswegs nur Doggen betroffen, sondern leider sehr viele Rassen. Die immer kürzer werdende Lebenserwartung bei den Berner Sennenhunden ist ein Thema, über das ich kürzlich noch mit einer befreundeten Tierärztin gesprochen habe. Auch neigen die Berner Sennen immer stärker zur Arthrose. Es ist leider keine Seltenheit, dass Berner Sennen schon im ersten Lebensjahr so starke Beschwerden haben, dass sie kaum noch laufen können. Die Liste der Rassen und ihrer zuchtbedingten Gesundheitsprobleme ließe sich leider noch lange fortsetzen.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass der Gesundheit in der Zucht – bei allen Rassen – oberste Priorität eingeräumt wird. Doch leider ist allzu oft genau das Gegenteil der Fall. Da werden Tiere gnadenlos verstümmelt, weil den Zuchtverbänden irgendein „Modetrend“ einfällt, auf den dann hingezüchtet wird. Mein Großvater war Schäfer und hat Schäferhunde gezüchtet und zum Hüten ausgebildet. Er würde sich noch heute – 30 Jahre nach seinem Tod – im Grabe umdrehen, wenn er sehen könnte, wie man diese wunderbare Rasse verstümmelt hat. Seine Hunde mussten in den Schafherden hart arbeiten und wurden in Kriegszeiten ganz sicher nicht optimal ernährt. Dennoch erreichten seine Hunde bei bester Gesundheit ein Durchschnittsalter, dass mehr als doppelt so hoch war, wie das des heutigen Schäferhundes – oder besser gesagt dem, was heute noch davon übrig geblieben ist. Die Schäferhunde von heute können mit ihrer abfallenden Kruppe kaum noch laufen, geschweige denn könnten sie mit der verkrüppelten Hinterhand eine Schafherde hüten. Sie sind oft aggressiv, weil sie ständig Schmerzen haben. Von ihrer immer geringer werdenden Lebenserwartung ganz zu schweigen.

Es wird allerhöchste Zeit den Zuchtverbänden klarzumachen, dass endlich wieder der Gesundheit aller Rassen oberste Priorität eingeräumt werden muss. Mit der Initiative Petwatch stehe ich in engerer Verbindung. Daher weiß ich, dass in Kürze groß angelegte Unterschriftensammlungen geplant sind, um mehr Druck auf die Zuchtverbände ausüben zu können. Wir können nur hoffen, dass dies dann endlich zum Umdenken führt. Den Link zu Ihren kritischen Worten werde ich gerne auch bei Twitter posten, denn man kann gar nicht oft genug auf das Problem hinweisen. Ich finde es sehr gut, dass Sie als Züchter sich kritisch damit auseinandersetzen und bei der Zucht Wert auf die Gesundheit der Tiere legen und ich hoffe sehr, dass Sie mit dieser Einstellung nicht mehr lange eine Ausnahme sind.

Viele Grüße
Lydia A.

Danke Frau L. A.
Sind Sie für eine Wende in der Hundezucht – unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift

französische nationale Zuchtschau 2009

– Ein Bildnachtrag von Hermann-Oskar

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Vorbereitung zum Endkampf um den  BIS-Titel der N.E. 2009 so gegen 5 Uhr

Spätnachmittag

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BIS – Sieg der  „ Nationale d’Elevage 2009 „  der Schweizer Sennenhunde-Frankreich- J‘ DJANGO von den Gänsewiesen umgeben mit dem Richter Team: die Herren Procurreur, Touron, Sautebin (Ch), Leblond, Valette. Herr Van Wymeersch (2.von links) ist der Stifter des Challenge Cup Alex 2009 ebenfalls gewonnen von J’Django v.d.Gänsewiesen.

 

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Überreichung des Challenge Cup ALEX 2009 von Herrn Van Wymeersch ( B ) an J’Django von den Gänsewiesen.

 

Beste Grüsse

Hermann-Oskar

EMPEROR FARUK’s PALACE
www.gss-faruk.be

Der Hund als Prestigeobjekt

Wie seltsam wirkt dieser Prestigauftritt wenn der Hund einfach das macht was er muss. Die Sennenhunde  sind keine Hund zum Vorführen, sondern eher für Menschen geeignet, die mit ihrem Hund etwas anfangen wollen, ohne ihn vorher Föhnen zu müssen.

Video gefunden bei: benjaminnickel.tumblr.com

 

Update: Das Video scheint nicht mehr verfügbar zu sein. Stellt euch einen Hund vor, der nach seinem Laufstegauftritt ein Häufchen unter Blitzlichtgewitter macht.

Besuch von Kiwi am Hundehof

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Kiwi von den Gänsewiesen, geb. 2003

Nach 6 Jahren kam Kiwi erstmals wieder zum Geburtsort „von den Gänsewiesen“  Vor 2 Wochen wäre sie beinahe wegen eines ausgelegten Giftköders gestorben. Nun hoffen wir, dass die noch vorhandenen Organschäden ausheilen und Kiwi in Gesundheit weiter lange unter uns bleibt. Seit 2003 hat sich die balancierte Zucht am Hundehof  durch rigorose veterinärmedizinische Überprüfungen zu einem überdurchschnittlich hohen Standart  weiterentwickelt.