Wie ist es wenn ein Hund umzieht und Ulli kennen lernt ?

Hallo Grete

Ich kann nicht schlafen gehen, ohne Dir ein paar Worte zu schreiben, damit Du beruhigt bist und die Gewissheit hast, dass Deine Lilli gut angekommen ist.

Diese Fotos habe ich in den ersten paar Minuten gemacht – sie hat den Hundegarten inspiziert und Ulli kennen gelernt, der natürlich restlos begeistert ist von seiner neuen Freundin.

 

Auf den Fotos schaut sie noch etwas unsicher drein, mittlerweile hat sie Gemüse mit Erdäpfeln und Huhn gespeist, hat ein Haufi gemacht und ist regelrecht „aufgetaut“

Sie hört sofort auf ihren neuen Namen – bei uns ist sie die LILLI – und kommt sogar schon freiwillig zu mir, ohne dass ich sie rufe, und holt sich Streicheln ab.

Ulli ist ein Kavalier und beherrscht sehr höflich sein Temperament.

Jetzt werden wir die erste Nacht miteinander verbringen – in den nächsten Tagen fahren wir alle dann zum Fritz und es wird ein ausführlicher Bericht von uns beiden kommen.

Bis dahin sei gegrüßt und vor allem bedanken wir uns ganz herzlich, dass Du uns diesen wunderbaren problemlosen Hund überlassen hast.

Clarissa, Lilli und Ulli

Einen Tag später: 

Ich hab sie ganz in Ruh gelassen und nicht angesprochen.Sie hat ganz allein jeden cm im Hundegarten und Haus besichtigt (berochen). Die Hunde können ein und aus gehen wie sie wollen, auch in der Nacht ist die Terassentür offen.

Sie hat jedes Hundebett (da gibt es viele…) ausprobiert, am liebsten liegt sie unterm Schreibtisch oder unter den anderen Tischen.

Unter jedem gibt es ein gemütliches Hundebett.

Ulli hilft natürlich. Er ist extrem interessiert an ihr, aber nicht aufdringlich.

Mittlerweile ist sie (so wie Ulli) immer ganz in meiner Nähe, fordert manchmal Streicheln ein und wenn ich sie anschaue, dann wedelt sie.

In der Nacht hat sie durchgeschlafen und hat mich (so wie Ulli) in dem Moment stürmisch im Bett begrüßt, wie ich die Augen geöffnet hab.

 

Ich bin mit ihr in der Früh ein paar Minuten mit Leine spazieren gegangen (perfekt), Ulli musste daheim bleiben und hat nicht geweint oder gebellt, hat mich überrascht und gefreut.

 

Jetzt habe ich Büroalltag – sie liegt unterm Schreibtisch auf Ullis Platz und er akzeptiert das, liegt er halt 10cm daneben….

 

ein Danke vom Fritz

Liebe Grete

Ich bin einer, der wenig schreibt.

Nur dann, wenn ich von Herzen jemandem danken möchte:

Vor 17 Jahren habe ich den ersten Hund von Dir übernommen.

Das war der Entlebucher Rüde ZAMPERL, der in meinem Heimatort Hinterstoder Berühmtheit erlangt hat.

Er war freundlich und liebenswert, und durch meine Wanderungen im Pyhrn Priel Gebiet wurde er so populär.

Der Nächste war dann der GUSTL – ein Traum von einem Entlebucher, nicht nur seine Statur, auch sein rührender Blick in dem wunderschöne ausgeprägten Kopf.

Wir verbrachten viele schöne gemeinsame Jahre, im Beratungszentrum war er der freundliche Gastgeber für unsere Kunden.

Vor allem war er den Kindern zugetan.

Aber wie es im Leben so ist – auch ein Hundeleben geht einmal zu Ende.

Bei Clarissa in Geboltskirchen war ja der mittlerweile 10 Jahre alte WILLI (Walad) zu Hause und den habe ich von ihr bekommen, denn ohne Hund kann ich nicht sein.

Hinterstoder war für ihn ja nicht neu, denn sie haben mich ja all die Jahre hindurch laufend besucht.

Clarissa war dadurch auch nicht ohne Hund, denn sie hat ja den Entlebucher ULLI bekommen – ein aufgewecktes Bürschlein, der aber zu einem sehr folgsamen

Begleiter herangewachsen ist.

Dein Fritz aus Hinterstoder

Wenn es schwere Tage sind……und ein Hund trösten darf.

Eine bewegende Story
„Wie froh kann man über einen Partner sein, der zu einem hält, egal, was kommt. Viele Ehen überleben das nicht.
Und auch Hunde sind so wichtige Partner. Sie zwingen einen dazu, morgens aufzustehen, auch wenn gar nichts mehr geht… Sie sind immer da und schenken Freude,  auch wenn einem nicht nach Lachen zu Mute ist… Sie sind Lebens-Elixier.
Jemand der nicht betroffen ist,  kann es kaum nachempfinden“. 
Ganz liebe Grüße von mir. 😍
(Blog Leserin)

Stimmung für einen besonderen, letzten Spaziergang.

Ich melde mich heute mit sehr traurigen Nachrichten – wir mussten unsere Leila am 20. Juni 2022, ganz plötzlich, einschläfern lassen. Sie hat einen bösartigen Tumor bekommen. Wir sind traurig, aber auch sehr dankbar – für 6 wundervolle, lehrreiche, liebevolle, tolle, wilde, lustige, gemeinsame Jahre. Wir haben viel erlebt mit ihr und möchten keinen Tag missen. Sie hat uns manchmal unsere Grenzen aufgezeigt – und gemeinsam konnten wir immer wieder alles gut lösen. Der letzte Schritt gemeinsam mit ihr, war der allerschwerste.
Danke, für unseren ersten Herzenshund! Die Liebe zu den Schweizer Schönheiten und die Andenken an unsere Leila werden uns unser Leben lang begleiten. Anbei schicke ich dir noch ein Bild – eine besondere Stimmung für einen besonderen, letzten Spaziergang mit ihr. 💚
Alles Liebe, Michaela & Peter

Einer Staubwolke hinterher

Gassi gehen mal anders

Auf unserer früh zeitigen Gassirunde, bevor die Pfötchen auf der Straße kleben bleiben, bei der Hitze, wurden wir von einem Auto überholt und wunderschön, in eine Staubwolke, eingehüllt. Plötzlich blieb der PKW stehen, ein Mann stieg aus und öffnete den Kofferraum. Ihm entsprang ein hübscher Hund. Der Besitzer stieg wieder ein, startete den Motor und fuhr los. Der Hund im Abgastaumel hinterher. So etwas bringt mich wirklich auf die Palme. Entschuldigt, aber wenn ihr keine Lust habt, auf jahrelanges Gassi gehen,  kauft Euch bitte einen Plüschhund. Allen anderen wünsche ich erholsame Spaziergänge …😍
Ganz liebe Grüße von Ines.
Franzl ist müde, vom Abendspaziergang