DOCTOR BRAUN vom Pirnikhof, geb. 01.01.2008

Foto: Juli 2022

Doctor Braun, bei mir DJANGO genannt, Appenzeller Sennenhund in der seltenen Farbe braun tricolor, hat seine Augen mit 14 Jahre und 8 Monate für immer geschlossen.  Er war ein ganz besonderer Hund für mich. Seine Vitalität war bis ins ganz hohe Alter sichtbar. 

Bei Hundausstellungen hat DJANGO immer exzellent abgeschnitten und die Titel 7 x Rassebester, 8 x CACIB, 12 x CAC, Austrian Show Winner 09 und Res. CAC bei der Welthunde Ausstellung Bratislava, Österr. Champion  und Rumänischer Champion geholt.

Doctor Braun´s größtes Werk sind seine flotten, ihm oft sehr ähnlich sehenden Nachkommen. Seine Gene leben in den Generationen weiter. 

 

 

 

Es gibt Grüsse von Doctor Braun

Ich, Doctor Braun war kürzlich 14 Jahre und 6 Monate alt.

Hören und sehen geht noch sehr gut.   Als Appenzeller merke ich sofort, wenn eine fremde Person das Haus betritt. Da lasse ich meine hohe Stimme erklingen. In der Bewegung habe ich mich verlangsamt. Medikamente benötige ich zum Glück noch keine.

Ganz liebe Grüsse an die Besitzer meiner Nachkommen und  Ur-, Ur-, Ur-…. Enkel

 

aktuelles Foto „Doctor Braun“

 

Dieses Bild entstand vor 13 Jahren

Appenzeller Sennenhunde hat man im Verein der FCI nur als tricolor gezüchtet !

 

Sind zweifarbige und nicht dem FCI Standard entsprechende Farben geboren, hat man sie aussortiert ( bis vor 50 Jahren meistens als Welpe getötet), auf jeden Fall ihnen ein disqualifizierender  Fehler, ein Zuchtverbot ausgesprochen. Mit der Begründung: Fehlende Dreifarbigkeit, andere Grundfarbe als schwarz oder havannabraun.

Selten, aber doch setzten sich ursprüngliche Farbvarianten genetisch durch und es werden Welpen geboren wie am Foto zu sehen.

Hier ist Balu, ein APPENZELLER SENNENHUND, geb. 2019, 57 cm Schulterhöhe, 33,6 kg schwer. Ein typischer, sehr  schöner Appenzeller in braun, weiß. 

Zu den Grundfarben allgemein 

Die klassischen Fellfarben bei Hunden sind recht einfach erklärt: Schwarz, Braun, Rot und Weiß. Doch auch unter den einfarbigen Hunden gibt es noch zahlreiche Farbschläge, die je nach Rasse und Hund unterschiedlich ausgeprägt sind. Der FCI hat 2009 Normen für die Haarfarben von Hunden festgelegt.

Hunde, die das Pigment Eumelanin enthalten, haben dunkles Fell, worunter sowohl schwarzes, wie auch braunes Fell zählt. Ist das schwarze Pigment verdünnt, nennt man den Farbschlag Blau, ist wiederum das Braun verblasst, so wird die Fellfarbe beige. All diese Farben – vom dunklen Schwarz bis hin zum hellen Beige – fallen unter die Kategorie dunkles Fell.

Auch braunes Fell kommt in den verschiedensten Farbschlägen – von einem dunklen Braun über ein Schokoladenbraun bis hin zu einem sehr hellen Beigeton, vor. Ist das Farbpigment nicht verdünnt, so nennt man den braunen Farbton braun. Die Nase des Hundes ist hierbei ebenfalls braun.

Wenn ein Hund zweifarbig gefleckt ist, nennt man das Bicolor oder auch Zweifarbig. Dabei muss nicht immer der ganze Körper gefleckt sein, oftmals haben zweifarbige Hunde zum Beispiel einen weißen Bauch und weiße Beine, weiße Blässe, der Rest des Körpers ist aber einfarbig.

Hunde mit drei verschiedenen Farben nennt man Tricolor, wobei sich die verschiedenen Farben deutlich voneinander abheben. Rassen mit einem dreifarbigen Fell sind zum Beispiel die Sennenhunde.

Appenzeller Sennenhund, FCI – Standard Nr. 46

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN

OFFIZIELLEN STANDARDS : 25. 03. 2003.
VERWENDUNG : Treib-, Hüte-, Wach-, Haus- und Hofhund.

Heute auch vielseitiger Arbeits-und Familienhund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer- Molossoide-Schweizer

Sennenhunde.
Sektion 3 Schweizer Sennenhunde.

Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : 1853 wird im „Tierleben der Alpenwelt“ erstmals ein Appenzeller Sennenhund als ein „hellbellender, kurzhaariger, mittelgroβer, vielfarbiger Sennenhund“ beschrieben, der „strichweise in ganz regelmäβigem, spitzartigem Schlag, teils zur Hut der Hütte, teils zum Zusammentreiben der Herde, vorzufinden ist.“ 1895 forderte der grosse Förderer der Rasse, Forstmeister Max Sieber, die SKG auf, etwas für den Appenzeller Sennenhund zu tun. 1898 stellte der Regierungsrat des Kantons St.Gallen SFr.400.-zur Hebung der Zucht des Appenzellers zur Verfügung. Im Auftrag der SKG wurde eine Kommission gebildet, Rassekennzeichen festgelegt und an einem Jahrmarkt in Altstätten 9 Rüden und 7 Hündinnen aufgestöbert. Sie erhielten Prämien zwischen Fr.5.-bis Fr.10.-. Als Folge davon erschienen 1989 an der ersten internationalen Hundeausstellung in Winterthur 8 Appenzeller in der versuchsweise eingeführten Klasse „Sennenhunde“. Dank der Anregung von Prof.Dr. Albert Heim, der sich sehr engagiert der Schweizer Sennenhunde und damit auch des „Appenzellers“ annahm, wurde 1906 der „Appenzeller Sennenhunde Club“ mit dem Zweck gegründet, die Rasse in ihrer Natürlichkeit zu erhalten und zu fördern. Mit der obligatorischen Eintragung der Welpen in das „Appenzeller Hundestammbuch“ begann die gezielte Reinzucht.

1914 erarbeitete Prof. A. Heim den ersten gültigen Rassestandard. Das ursprüngliche Zuchtgebiet war das Appenzellerland; heute wird die Rasse über die ganze Schweiz verteilt und über die Landesgrenzen hinaus in vielen Ländern gezüchtet. Der Begriff„Appenzeller Sennenhund“ ist heute klar umrissen und die Rasse als solche von den übrigen Schweizer Sennenhunden eindeutig abgegrenzt. Obschon der Appenzeller Sennenhund viele Liebhaber gefunden hat, ist die Zuchtbasis immer noch sehr klein. Nur durch verantwortungs-bewusstes Züchten wird es möglich sein, die natürlichen und hervorragenden Erbanlagen der Rasse zu erhalten und zu festigen.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Dreifarbiger, mittelgroβer, fast quadratisch gebauter Hund, in allen Teilen harmonisch proportioniert, muskulös, sehr beweglich und flink, mit pfiffigem Gesichtsausdruck.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Lebhaft, temperamentvoll, selbstsicher und furchtlos. Leicht misstrauisch gegenüber Fremden; unbestechlicher Wächter; freudig, lernfähig.

http://www.fci.be/nomenclature/Standards/046g02-de.pdf

Fuchsbraun oder Fuchsrot – dieser Appenzeller wird in der Schweiz „Frisch“ oder „Toggenburger“ genannt.

Es gibt sie noch diese schönen rotbraunen Sennenhunde.

 

Den so genannten „Frisch“, der Toggenburger Sennenhund trift man noch häufiger auf Bauernhöfen an. Diese Hunde waren aber nur zweifarbig, ein fuchsrotes braun mit weissen Abzeichen.

Es geschah im vorigen Jahrhundert: die Schläge und Varianten der verschiedenen Gebrauchshunde, die es damals gab, wurden zuchtbuchgemäß erfasst, Standards erstellt, und es geschah das, was wir Hochzucht nennen: die verschiedenen Schläge waren nun gegeneinander abgegrenzt und durch Inzucht, Linienzucht und scharfe Selektion, insbesondere auf den sogenannten Formwert, soweit vereinheitlicht, dass sie nunmehr als Rassen bezeichnet werden konnten.

Es ist schade, dass die Artenvielfalt mit dem bestimmen des Rassestandards geschmälert wurde. Allen gemeinsam war der kräftige Körperbau, das überschäumendeTemperament, die Eigenständigkeit, Wachsamkeit, die angeborene Treib-Eigenschaft, Intelligenz, die geringelte Rute und das gehäufte Vorkommen im Alpenraum. Dazu kam sicher auch noch die Hoftreue und der nur schwach ausgeprägte Jagdtrieb.

Bei Doris Meier kann man sich noch intensiver einlesen.

https://www.vgas-appenzeller-sennenhund.ch/havannas/

Gruss aus der Schweiz

 

Ich bin Doctor Braun vom Pirnikhof, bin ein stolzer Appenzeller und beginne in 14 Tagen das vierzehnte Lebensjahr :-))

 

Liebesbrief an Doctor Braun !

Sehr geehrter Hr. Doctor Braun

Auf der Suche n. Artgenossen meiner schönen Farbe, bin ich auf Ihre Homepage gestossen und staunte nicht schlecht über Ihre grosse Familie und Ihr Ausschnitt aus Ihrem Leben. Ich bin nicht reinrassig.http://sennenhunde.at/blog/2012/09/30/appenzeller-doctor-braun-ist-osterreichischer-champion/
Meine Mutter ist eine Bernersennen- Bordercolli und mein Vater reinrassiger Appenzell.
Die Mischung in mir, wird v. meinen Besitzer trotzdem sehr geschätzt, da dass hellbraun u. d. Bernsteinfarbigen Augen sehr ausgeprägt sind. Ich bin jetzt fast 7.Jahre alt u. lebe i. ZücherOberland. Achja geboren bin ich in Appenzell….. passt geel😊.
In Anlage ein paar Bilder v. mir als Gruss.
Ich wünsche Ihnen noch ganz viele schöne Jahre in Ihrem tollen Ruddel.
Hochachtungsvoll
Eine Vereherin

Appenzeller „Doctor Braun“ ist Österreichischer Champion

Der Wachhund als Schutz vor Einbrechern

Einbrüche in private Wohnbereiche werden immer häufiger.  Viele machen sich Sorgen und denken über Schutzmaßnahmen nach. Da kommt auch der Wachhund ins Gespräch und in Erwägung.

Hunde haben eine hervorragendes Gehör und eine extrem gute Nasenveranlagung. Sie diehen den Menschen seit Jahrtausenden als Wächter  vor allem Nachts sind sie besonders aufmerksam.

Der Sennenhund –  es gibt unterschiedliche Rassen,  hat einen angeborenen Wach- und Beschützerinstinkt und man schätzt die Menschen- und HausTreue.

Swissydog – Haushund – Familienhund

Trotz vieler Bemühungen will die Verbesserung in der Hunde-Reinzucht nicht richtig gelingen. Vor 20 Jahren kannte ich noch zwei 17 jährige GSS. Wo sind jetzt die alten Sennenhunde über 15 ?

Das es in der Rassehunde Zucht Probleme gibt und die Steigerung der Gesundheit und Lebenserwartung höher sein könnte ist kein Geheimnis.

Mut zur Lücke, auch wenn für uns anfangs Unsicherheit und Angst im Raum stand. Mit der Haltung, die eine entsprechende Akzeptanz und Achtsamkeit beinhaltete, haben wir das Hybrid- Kreuzungsprojekt mit Namen „SWISSYDOG“ begonnen.

Die alten Denkmuster wichen einer neuen Herausforderung in der Weiterentwicklung der Zucht.

Eine Kooperation mit verschiedenen Züchtern unterschiedlicher Rassen und Vereine war ein richtiger Weg, der langfristig erfolgreicher ist, als die Einbahnstrasse der Inzucht mit geschlossenen Zuchtbüchern.

Facebook Gruppe „swissydog – das beste der sennenhunde?“  steuert auf die 1 000 Mitglieder zu:

 

 

Da will einer der erste sein?

Veteran

Anbei ist ein Fotos meines 10 jährigen Appenzeller Sennenhundrüden  Carob Stastna Berjanka .Er ist ein 3 Königskind 6.1.07. und erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit. Er war bis vor einem Jahr noch ein Zuchtrüde, da er aber einen Perianaltumor bekam war es  leider Notwendig ihn zu kastrieren. wurde.  Er stammt aus der Tschechei und hat eine Schweizer Mutter und einen eingedeutschten Oesterreicher  Vater, also ganz International. Seine Welpen wurden nach Deutschland ,Finnland und bis nach Kanada verkauft, wo sie auch erfolgreich in der Zucht eingesetzt werden.
E war auch auf Ausstellungen sehr Erfolgreich, obwohl wir nicht so oft daran teilgenommen haben. Er ist CH und DT ( VDH) Jugendchampion, CH, DT (VDH und SSV) Champion und Internationaler Champion. Das nächste Ziel ist jetzt noch den CH Veteranen Champion zu holen.
Sport mässig haben wir Para-Agility gemacht, bis er sich im Spiel eine Kreuzbandzerrung zuzog. Danach war mir das Risiko zu gross das es beim nächsten mal nicht nur bei einer Zerrung bleibt und so wurde er vom Sport pensioniert.  Para-Agility deshalb, weil ich vor über 11 Jahren die Diagnose MS bekommen habe und bei Rennen Doppelbilder bekomme und es verschwommen sehe.

Ich hoffe ich werde ihn noch so 4-5 Jahre haben.

Mit freundlichen Grüssen D.Rova

 


Ginger von den Gänsewiesen geboren am 2.8.2006 unser Liebling 😍