Hitze & Schattenplätze

Unserer liegt nach der Morgen-Gassirunde bis zur Spätabend-Gassirunde ab frühestens 20:00 nur im Haus umher – um nicht zu sagen „verstreut“ – am liebsten am Fliesenboden, den er wechselt, wenn dieser seine aktuelle Körpertemperatur wieder angenommen hat.
Na ja, zum Wasserlassen, Magen füllen und entleeren zwischendrin, wenn’s rumort im Gedärm, dann verlässt er mal auch seinen relativ kühlen Platz.
Mitunter auch den in der Küche….
Schon auch mal gerne in der Küche – „weithin sichtbar“,
oder in schützender Deckung…
Plåtzångst kunn‘ der amoi net håm. 😄

Und wünsch’ enk oa kühles Platzerl und a guat’s Rasterl, dass Xundheit net leid‘t.

 

„Braunschlag“ das nennt man doch so, oder?

 

Hab dir doch schon erzählt von unserem GSS, dass er – wenn die Sonne sein Haarkleid streichelt – einen besonderen Effekt erkennen lässt. Vielmehr das Fell an ihm, weniger er selbst. Vielleicht ist das am Foto noch zu erkennen – also ich glaube das auch hier noch wahrnehmen zu können.

Hat das mit genetischer Farbhinterlegung zu tun, wie du mir einmal so oder so ähnlich erklärtest?

Im übrigen hatten wir jetzt wieder kritische drei Tage des Leisetretens und Stillhalten!
Mein Alter hat sich durch jungenhaft verspieltes Umhertollen beim „Fangen spielen“ durch das mit Gestrüpp versetzte Gelände die linke Vorderhand an der Schulter luxiert.
Nach Hause ging’s mehrere Km glücklicherweise noch, jedoch die folgende lange Ruhephase brachte das „Unglück“ an den Tag. Während dem Schlafen setzte er noch schmerzbedingtes Aufjammern ab, wenn er sich umlegte oder auch nur kleine Liegekorrekturen vornahm.

Es war in der Folge kein Landgewinn zu machen. Außer Haus sind auch kurze Strecken mehr als Qual und so wurde der Tierarztbesuch mit dem Taxi bewältigt. Ein Bus mit niedriger Zustiegskante.
Trotz der Schmerzerfahrung schien es so, als würde er mitteilen wollen, „super, wieder Autofahren!“.

3 Tage an kurzer Leine ohne Eskapaden!
An diesen Tagen entzündungshemmende und schmerzlindernde Tabletten.

Jetzt hat er das Schlimmste hinter sich gebracht und auch wieder Stabilität in der Schulter. Wir werden die Möglichkeiten zur ungezügelten Wildheit reduzieren.

Was ihm blieb?
Der Glaube, dass Auto gefahren wird, wenn er vorgibt nicht mehr weiter zu kommen. Er blieb einfach stehen und wenn ich ihm die bekannte Formel murmelte „kannst nicht mehr weiter, ruf ich ein Taxi?“ spitzt er die Ohren, macht Sitz und beobachtet den Straßenverlauf in beiden Richtungen. Zwischendrin schon auch mal der fragende Blick…

Dass der Kerl sehr umsichtig ist und auch sein Handeln entsprechend anpasst, erkenne ich jeden Tag, wenn ich die Räume durchfege und abschließend sauge. Diese Automation nimmt er zum Anlass, um seinen aktuellen Platz zu verlassen auf die Terrasse wechselt und solange nicht wiederkommt, bis ich fertig bin. Ich find das genial, hab selbst erst jetzt den Zusammenhang erkannt.

Ginger ist im Hundehimmel

12 Jahre und 6 Monate  war Ginger das Herzstück  der Familie  J. Mirijam.

Ich und meine Bloggemeinde trauern mit Euch.

Ginger stammt von den Eltern Donna Dirra Pali Look0ut mit Karhunkierros Darko

2.8.2006-10.2.2019

In der Dunkelheit leuchten die Sterne der Erinnerung.

Der Hund – der Menschen-versteher 2019-01-26 um 07.23.31

Der „Nasenreiber“ oder „Nasendrücker“ eine Form der Liebesbezeigung zwischen Inuits

Nicht nur! Auch hierorts anzutreffen (und das nicht selten) z.B. zwischen GSS v.d. Gw. & Familienmitglied.

Ehrliche Zuneigung braucht keinen Welttag

nur die Zulassung einer/eines jeden selbst