Eva

Entlebucher – Prinzessin Eva  zeigt sich mit ihren 5 Monaten schon recht erwachsen im Aussehen.  In diesem Alter beginnt die Rudelordnungsphase, die so bis 7 Monate dauert.

In der Natur würde er jetzt in das Hunde Rudel integriert. Seine Position wird festgelegt. Diese Rangordnung  hat einen Nutzen für den Hund in Bezug auf die Zusammenarbeit und zur Vermeidung von Aggressionen. In diesem Alter wird er dann auch zur Jagd mitgenommen. Daher muss seine Stellung im Rudel klar sein.

Beim Mensch – Hund – Rudel ist es in dieser Zeit ganz wichtig viele andere dominante Menschen kennen zu lernen.  Er soll diese Dominanzen akzeptieren und diese Menschen nicht so wichtig nehmen, z. B. den Tierarzt. Es sollen immer wieder neue Menschen als Rudelmitglieder dazukommen, diese Vergrösserungen sollen keine Bedrohungen für den Hund darstellen.

Dann folgt die Pubertätssphase.

 

3 Gedanken zu „Eva“

  1. Nach der sogenannten Rangordnungsphase innerhalb der Welpenschar, die
    dazu dient innerhalb dieser, nochmals eine Selektion der biologischen Fitneß
    der Welpen erkenntlich zu machen (es kann bei Urtyphunden bereits zu dieser Zeit eine Vertreibung aus dem elterlichen Familienverband, beeinflußt
    durch die rivalisierenden Geschwister erfolgen, welche auch billigend von den Elterntieren hingenommen wird), folgt die Rudelordnungsphase ab ca.
    dem 4. Monat.

    Wie schon erwähnt, soll nun aus den juvenielen Hund ein guter Jagdgeselle werden. Folglich greift kein „Kindchenschema“ mehr und jedes Vergehen dieses, wird nun gnadenlos und sofort geahndet, dennoch stets gerecht !

    Es erfolgt im Familienverband/ Rudel die sogenannte „Rangplatzzuweisung“, die überlebenswichtig für Beutegreifer ist, da sie
    oftmals Beutetiere angreifen, die ihnen selbst an Größe und Gewicht weit
    üerlegen sind. Jeder Fehlangriff ist unwiderbringlich verschwendete Energie, die zum Tode aller führen kann. Somit ist ein jeder Hund evolutionär auf das „Gehorchen“ der Klügeren/Alten geprägt. Diese geben ihm Sicherheit. Aus diesem Gehorchen folgt nun die Gefolgsschaftstreue, ohne die auch keine Arbeit Hund/Mensch möglich wäre. Hunde, die keine Gefolgschaftstreue haben ausbilden können, bleiben immer „schwierig“. Wir Menschen können sehr viel aus der natürlichen Sozialstruktur der Hunde lernen und könnten es, so wir wollten, perfekt umsetzen !

    In der Hund/Mensch Beziehung, gehen wir verhaltensbiologisch sehr vorsichtig mit dem Wort „Rangplatzanweisung“ um, da wir weder ein
    Hundefamilienverband/Rudel mit unserem Hund bilden können, noch ein Hund sind . Wir nennen es erlerntes Kommunizieren – wir lernen unsere
    Sprachen gegenseitig zu deuten und bilden dadurch mit unserem Hund, die für ihn, lebenswichtige Hierachie aus.

    Da Dominanz ein dyadisches Systhem ist und sich erst langsam zwischen A und B entwickelt, ist es sinnvoll davon zu sprechen, daß ein
    Hund lernen sollte, viele Menschen und Gegenstände zu akzeptieren und per se auch den Tierarzttisch spielerisch kennenzulernen, auf den er lustvoll springt, weil
    es dort oben etwas „ganz tolles“ gibt – dann tut die Behandlung auch nicht ganz so weh……

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